{"id":82,"date":"2020-12-12T12:00:00","date_gmt":"2020-12-12T11:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/berlin.humanistische-union.de\/presse\/grundrechte-in-der-pandemie-verteidigen-positionspapier-der-hu-berlin-brandenburg\/"},"modified":"2021-09-12T09:19:43","modified_gmt":"2021-09-12T07:19:43","slug":"grundrechte-in-der-pandemie-verteidigen-positionspapier-der-hu-berlin-brandenburg","status":"publish","type":"presse","link":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/grundrechte-in-der-pandemie-verteidigen-positionspapier-der-hu-berlin-brandenburg\/","title":{"rendered":"Grundrechte in der Pandemie verteidigen &#8211; Positionspapier der HU Berlin-Brandenburg"},"content":{"rendered":"<p>Es gilt, die Gesundheitsgefahren durch das Corona-Virus abzuwehren und dabei negative Folgen der Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Grundrechte, Gesundheit und Wohlergehen zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Die Humanistische Union (HU) hat mit ihrem Positionspapier \u201e<a href=\"http:\/\/www.humanistische-union.de\/nc\/aktuelles\/aktuelles_detail\/back\/aktuelles\/article\/grundrechte-gehoeren-nicht-in-quarantaene\/\">Grund- und Menschenrechte gerade in der Krise bewahren<\/a>\u201c\u00a0 am 20. April 2020 ihre gro\u00dfe Sorge ausgedr\u00fcckt, dass in der aktuellen Krise Grundrechte eingeschr\u00e4nkt und in Frage gestellt werden. Wir haben damals Kriterien formuliert, welche die Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Infektion erf\u00fcllen sollten. Im Folgenden bewerten wir die neuesten Corona-Eind\u00e4mmungsma\u00dfnahmen, die seit dem 2. November 2020 gelten und durch Beschluss vom 25. November 2020 verl\u00e4ngert wurden.<\/p>\n<p>Die in Anf\u00fchrungsstriche gesetzten \u00dcberschriften sind Zitate aus dem genannten Positionspapier der Humanistischen Union.<\/p>\n<p>\u201eTransparente und demokratische politische Entscheidungen, die die Grund- und Freiheitsrechte bewahren, k\u00f6nnen f\u00fcr die Akzeptanz und Wirksamkeit notwendiger Ma\u00dfnahmen sorgen.\u201c<\/p>\n<p>Die Grundrechte sollen einen zu respektierenden Rahmen f\u00fcr politisches Handeln darstellen, der selbst nicht zur Disposition von Politiker:innen steht. Der Politik sollen mit den Grundrechten Grenzen gesetzt werden.<\/p>\n<p>Zugleich k\u00f6nnen zwischen oder innerhalb von Grundrechten Abw\u00e4gungsnotwendigkeiten entstehen. Beispielsweise kann der Schutz vor der Infektion Ma\u00dfnahmen erfordern, die die Gesundheit auf andere Weise beeintr\u00e4chtigen. Dann muss zwischen verschiedenen Gesundheitsgefahren abgewogen werden, um das Recht auf k\u00f6rperliche Unversehrtheit zu gew\u00e4hrleisten. Auch k\u00f6nnten Ma\u00dfnahmen zum Schutz des Rechts auf k\u00f6rperliche Unversehrtheit in Konflikt mit anderen Grundrechten, z.B. der freien Entfaltung, der Freiz\u00fcgigkeit oder der Berufswahlfreiheit stehen. Auch kann es Unsicherheiten geben, insbesondere wenn Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen werden m\u00fcssen. Jedenfalls sind die Grundrechte als Gesamtheit der Rahmen, innerhalb dessen Politik agieren kann.<\/p>\n<p>Einschr\u00e4nkungen bestimmter Grundrechte zugunsten anderer Grundrechte k\u00f6nnen aufgrund einer bestimmten Situation notwendig sein. Sie m\u00fcssen sich aber aus einer Abw\u00e4gung der Grundrechte ergeben, d\u00fcrfen nur tempor\u00e4r sein, m\u00fcssen gut begr\u00fcndet und im Parlament beraten werden.<\/p>\n<p>Richtlinie dabei soll der Schutz der Schw\u00e4chsten sein. Es soll m\u00f6glichst wenig Einschr\u00e4nkungen geben und, wenn Einschr\u00e4nkungen n\u00f6tig sind, muss es f\u00fcr Betroffene eine Kompensation geben.<\/p>\n<p>Im Moment bestimmen vor allem die Regierungschef:innen der Bundesl\u00e4nder und die Bundeskanzlerin hinter verschlossenen T\u00fcren \u00fcber Geltung, Abw\u00e4gungen und Gewichtung der Grundrechte. Es kann nicht sein, dass ein Koordinationsgremium hiermit Aufgaben eines Verfassungsorgans \u00fcbernimmt.<\/p>\n<p>Die von dieser Zusammenkunft getroffenen und auf Pressekonferenzen ver\u00f6ffentlichten \u201eBeschl\u00fcsse\u201c werden anschlie\u00dfend von den Landesregierungen mit Verordnungen in Ver- und Gebote umgesetzt. Eine parlamentarische Beteiligung fehlt. Diese Umkehrung des Verh\u00e4ltnisses zwischen handelnder Politik auf der einen und Grundrechten auf der anderen Seite wird in der \u00d6ffentlichkeit noch dadurch versch\u00e4rft, dass einzelne Politiker:innen mit Versch\u00e4rfungen der Ma\u00dfnahmen drohen und so ihre Souver\u00e4nit\u00e4t im Umgang mit den Grundrechten demonstrieren.<\/p>\n<p>Diese Verh\u00e4ltnisse, in denen Grundrechte nicht mehr die Politik binden, sondern zu ihrer Verf\u00fcgungsmasse geworden sind, entsprechen nicht dem Geist eines auf Menschenrechten aufgebauten Rechtsstaats und eines an Solidarit\u00e4t und Partizipation orientierten Gemeinwesens. Immerhin nehmen Gerichte ihre Kontrollfunktion wahr und k\u00f6nnen Vorschriften aus den Verordnungen aufheben, wie es inzwischen einige Male geschehen ist.<\/p>\n<p>Die Humanistische Union Berlin-Brandenburg fordert:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Bindung der Politik an die Grundrechte in ihrer Gesamtheit wiederherzustellen und den umfassenden Schutz der Grundrechte an die erste Stelle zu setzen.<\/li>\n<li>dass die Abw\u00e4gungen zwischen verschiedenen Gesundheitsgefahren und Grundrechten in einem \u00f6ffentlichen transparenten Verfahren erfolgt, das in den Parlamenten stattfindet, wie es von unterschiedlichen politischen Kr\u00e4ften landes- und bundesweit inzwischen gefordert wird. Gegebenenfalls notwendige Eingriffe in Grundrechte m\u00fcssen durch Gesetz erfolgen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die HU Berlin-Brandenburg begr\u00fc\u00dft es, wenn B\u00fcrger:innen Einschr\u00e4nkungen durch die Corona-Ma\u00dfnahmen durch Gerichte \u00fcberpr\u00fcfen lassen.<\/p>\n<p>\u201eDie Grundrechte m\u00fcssen immer der Ma\u00dfstab sein, an dem sich Ma\u00dfnahmen auch in Krisensituationen orientieren. Jede Ma\u00dfnahme, die Grundrechte einschr\u00e4nkt, muss unverz\u00fcglich einer \u00dcberpr\u00fcfung unterzogen werden, ob sie zur Erreichung des Ziels geeignet, das mildeste Mittel und angemessen ist, und wann sie wieder zur\u00fcckgenommen werden kann.\u201c<\/p>\n<p>Die Anti-Corona-Ma\u00dfnahmen f\u00fchren erkennbar zu Einschr\u00e4nkungen anderer Grundrechte. Sie bringen andere gesundheitliche Risiken mit sich, sodass sie in ihrer Gesamtheit dem Recht auf k\u00f6rperliche Unversehrtheit nur teilweise dienen (z.B. dem Infektionsschutz dienen, aber gleichzeitig depressiv machen k\u00f6nnen). Beides ist zu ber\u00fccksichtigen und bei Entscheidungen abzuw\u00e4gen.<\/p>\n<p>Die HU Berlin-Brandenburg begr\u00fc\u00dft, dass einige Einschr\u00e4nkungen, die im Lockdown im M\u00e4rz\/April 2020 galten, nun nicht wieder angewendet werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Es sind diesmal keine Ausgangsbeschr\u00e4nkungen beschlossen worden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die damals ausgegebene Empfehlung, zu Hause zu bleiben, und, in einigen Bundesl\u00e4ndern, das Verbot, ohne triftigen Grund die Wohnung zu verlassen, waren zur Bek\u00e4mpfung der Pandemie ungeeignet, damit auch nicht notwendig und als riesige Einschr\u00e4nkung menschlicher Freiheit evident unangemessen.<\/p>\n<ul>\n<li>Es gibt aktuell keine umfassende Aufhebung der Versammlungsfreiheit. Im Fr\u00fchjahr war z.B. im Land Berlin wochenlang das Grundrecht der Versammlungsfreiheit komplett aufgehoben, und auch aktuell wird seine Einschr\u00e4nkung immer wieder diskutiert. Wir rufen die Politik auf, dieses wichtige Grundrecht zu respektieren. Die HU Berlin-Brandenburg hat dazu ihre Erkl\u00e4rung \u201eDas Versammlungsrecht nicht gegen den Infektionsschutz ausspielen!\u201c beschlossen und am 21. Oktober 2020 ver\u00f6ffentlicht.<\/li>\n<li>F\u00fcr Gottesdienste gibt es keine neuen Einschr\u00e4nkungen. Allerdings gibt es eine Ungleichbehandlung bei Trauerfeiern. Je nachdem, ob ein:e Priester:in oder ein:e weltliche:r Trauerredner:in spricht, k\u00f6nnen unterschiedlich viele Menschen daran teilnehmen. Diese Ungleichbehandlung sollte sofort beendet werden. Das Land Brandenburg hat das vorbildlich geregelt.<\/li>\n<li>Die meisten Gesch\u00e4fte bleiben offen. Das ist angemessen, da sie inzwischen Hygienekonzepte erarbeitet haben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mit dem aktuellen Beschluss werden Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen geschlossen. Auch sie haben viel Zeit und Geld in Hygienekonzepte investiert. Das darin liegende Werturteil, wonach Arbeiten und Einkaufen grunds\u00e4tzlich wichtiger sind als Sport, Kultur- und Freizeitaktivit\u00e4ten, sollte gesellschaftlich diskutiert werden.<\/p>\n<p>Da eine Corona-Infektion besonders f\u00fcr bestimmte Risikogruppen (\u00e4ltere Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen) gef\u00e4hrlich ist, sollten Ma\u00dfnahmen zu ihrem Schutz ergriffen werden.<\/p>\n<p>Die HU Berlin-Brandenburg begr\u00fc\u00dft es, die neuen Corona-Schnelltests bevorzugt in der Pflege zu nutzen, um hier gef\u00e4hrdete Menschen zu sch\u00fctzen und zugleich die Einrichtungen f\u00fcr Besuche zu \u00f6ffnen. Die HU fordert, mehr zu tun, um Menschen in Pflegeeinrichtungen besser zu sch\u00fctzen und zugleich zwischenmenschliche Kontakte zu erhalten. Dazu geh\u00f6rt die kostenlose Bereitstellung von FFP-2-Masken. Bei Corona-F\u00e4llen in Werkst\u00e4tten f\u00fcr Menschen mit Behinderungen sollte das gesamte Haus geschlossen werden.<\/p>\n<p>\u201eBei Entscheidungen\/Ma\u00dfnahmen m\u00fcssen auch die damit verbundenen anderen Risiken ber\u00fccksichtigt werden.\u201c<\/p>\n<p>Die Politik ist derzeit auf die Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie fokussiert. Dies wird auch daran erkennbar, dass detaillierte Daten \u00fcber Infektionen, die Belegung der Intensivstationen und Todesf\u00e4lle durch Covid-19 t\u00e4glich im Auftrag der Regierung bereitgestellt und ver\u00f6ffentlicht werden. An diesen Daten wird aktuell der Erfolg oder Misserfolg der Regierungspolitik in Bund und L\u00e4ndern gemessen.<\/p>\n<p>Die Politik macht es in diesem Zusammenhang weiterhin zu ihrer Aufgabe schnell zu handeln, um zu verhindern, dass Menschen schwer erkranken oder gar an dem Virus sterben. Die HU Berlin-Brandenburg begr\u00fc\u00dft es, dass die Eind\u00e4mmung der Pandemie einen hohen politischen Stellenwert hat. Notwendig ist aber die umfassende Betrachtung und Einbeziehung aller Folgen.<\/p>\n<p>Die Anti-Corona-Ma\u00dfnahmen des Staates haben auch negative Folgen f\u00fcr das Wohlergehen und die Gesundheit von Menschen. Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht Kontakte f\u00fcr sein Wohlbefinden. Menschen mit gelungenen Sozialkontakten leben in vielerlei Hinsicht ges\u00fcnder. Begegnungsorte wie Gastst\u00e4tten, Clubs, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Feiern und Geselligkeit k\u00f6nnen deshalb nicht als unn\u00f6tiger Luxus abgetan werden. Gerade auch f\u00fcr kranke Menschen und Bewohner:innen von Pflegeeinrichtungen sind zwischenmenschliche Kontakte f\u00fcr ihr Wohlergehen extrem wichtig.<\/p>\n<p>Die Kontaktbeschr\u00e4nkungen kollidieren mit menschlichen Grundbed\u00fcrfnissen. Beispielsweise gilt in Berlin seit Monaten eine Vorschrift, wonach Menschen ihre physisch sozialen Kontakte m\u00f6glichst gering halten m\u00fcssen. Unbeachtet dessen fordert der Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschef:innen der Bundesl\u00e4nder vom 28. Oktober und vom 25. November 2020, die Menschen m\u00fcssten ihre Kontakte noch weiter verringern. Welche Folgen dies f\u00fcr die seelische und k\u00f6rperliche Gesundheit hat, muss dringend untersucht und zu dem angenommenen Mehrwert der Kontaktbeschr\u00e4nkungen ins Verh\u00e4ltnis gesetzt werden. M\u00f6gliche negative Folgen der Ma\u00dfnahmen wie zunehmende Einsamkeit, Depression, Sucht, Suizid, h\u00e4usliche Gewalt, zwischenmenschliche Distanz, Bewegungsmangel oder ein Mangel an Licht und frischer Luft werden von den Regierenden viel zu wenig beachtet. Sie m\u00fcssen gesehen und bei den Entscheidungen \u00fcber Anti-Corona-Ma\u00dfnahmen ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>Die HU Berlin-Brandenburg fordert, dass m\u00f6gliche negative Folgen der Ma\u00dfnahmen gr\u00fcndlich erforscht, zeitnah erfasst, \u00f6ffentlich diskutiert und in die Entscheidungen einbezogen werden. Sind Ma\u00dfnahmen trotz negativer Nebenwirkungen notwendig, muss der Staat entsprechende Hilfsangebote unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die verh\u00e4ngten Kontaktbeschr\u00e4nkungen sind entsprechend sowohl in ihrer epidemiologischen Wirksamkeit, die alles andere als unumstritten ist, als auch im gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang zu \u00fcberpr\u00fcfen. Die HU Berlin-Brandenburg fordert, dass dabei die Interessen von kranken Menschen, den von Covid-19 genesenen Menschen und den Hinterbliebenen von an Covid-19 verstorbenen Menschen, Bewohner:innen von Einrichtungen, Menschen mit Behinderungen, Menschen in beengten Wohnverh\u00e4ltnissen und Menschen ohne Wohnung besonders ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>\u201eAlle Einschr\u00e4nkungen von Grundrechten m\u00fcssen unverz\u00fcglich nach Ende der aktuellen Krisensituation \u00fcberpr\u00fcft und ggf. zur\u00fcckgenommen werden.\u201c<\/p>\n<p>Die HU Berlin-Brandenburg begr\u00fc\u00dft, dass die beschlossenen Ma\u00dfnahmen befristet sind und auch zuk\u00fcnftig befristet werden. Wir bekr\u00e4ftigen, dass Grundrechtseinschr\u00e4nkungen laufend juristisch \u00fcberpr\u00fcft sowie parlamentarisch und \u00f6ffentlich diskutiert werden m\u00fcssen. Grundrechtseinschr\u00e4nkungen m\u00fcssen sofort zur\u00fcckgenommen werden, sobald ihr Grund nicht mehr besteht.<\/p>\n<p>(besprochen und beschlossen auf den Aktiventreffen der HU Berlin-Brandenburg im November\/Anfang Dezember 2020)<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[21,20],"autoren":[],"class_list":["post-82","presse","type-presse","status-publish","hentry","tag-berlin-aufmacher","tag-berlin-presse"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Grundrechte in der Pandemie verteidigen - Positionspapier der HU Berlin-Brandenburg - HU Berlin-Brandenburg<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/pressemeldungen\/grundrechte-in-der-pandemie-verteidigen-positionspapier-der-hu-berlin-brandenburg\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Grundrechte in der Pandemie verteidigen - Positionspapier der HU Berlin-Brandenburg - HU Berlin-Brandenburg\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Es gilt, die Gesundheitsgefahren durch das Corona-Virus abzuwehren und dabei negative Folgen der Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Grundrechte, Gesundheit und Wohlergehen zu ber\u00fccksichtigen. 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