{"id":70,"count":0,"description":"Direkte Demokratie\n\n<i>1.&nbsp;Bef&uuml;rworten Sie - &uuml;ber die beschlossenen Ver&auml;nderungen bei B&uuml;rgerbegehren und Volksentscheid hinaus - weitere Verbesserungen f&uuml;r direktdemokratische Verfahren? Wenn ja, welche?<\/i>\n\n<b>Position der Humanistischen Union:<\/b>\n\nF&uuml;r die Humanistische Union steht die aktive B&uuml;rgerIn im Zentrum der Demokratie. Direktdemokratische Partizipation einschlie&szlig;lich Volksgesetzgebung ist aus dieser Perspektive gleichrangig zu repr&auml;sentativ-demokratischen Entscheidungsprozessen. Dies ist in Deutschland nirgends realisiert.\n\nDie Humanistische Union begr&uuml;&szlig;t, dass Berlin sich in diesem Politikfeld in der abgelaufenen Legislaturperiode deutlich, wenn auch noch nicht ausreichend bewegt hat.\n\nW&auml;hrend auf bezirklicher Ebene die erfolgreiche Durchf&uuml;hrung von B&uuml;rgerbegehren und B&uuml;rgerentscheiden so sehr erleichtert wurde, dass diese Instrumente in der kurzen Zeit seit ihrer Reform bereits mehrfach genutzt wurden, erlauben die Erleichterungen auf Landesebene, die noch mit einer Volksabstimmung am 17. September best&auml;tigt werden m&uuml;ssen, kein so positives Fazit.Die H&uuml;rden wurden trotz deutlicher relativer Absenkungen absolut auf einer H&ouml;he belassen, die Erfolg versprechende Volksbegehren und Volksentscheide nur im organisatorischen Kontext mit regul&auml;ren Wahlen Erfolgsaussichten einr&auml;umen. Zuk&uuml;nftig erlaubte Verfassungs&auml;nderungen per Volksgesetzgebung bleiben illusorisch. Dass das Volk bislang rechtlich und demn&auml;chst immer noch praktisch von der &Auml;nderung seiner Verfassung abgehalten wird, ist f&uuml;r die Humanistische Union schlicht undemokratisch. Dies wird besonders daran augenscheinlich, wenn bei den inzwischen verbreitet niedrigen Wahlbeteiligungen der Grad der Repr&auml;sentation in den Parlamenten so weit zur&uuml;ck geht, dass die realen Mehrheiten in ihnen - gemessen an der Zahl der Wahlberechtigten - unter den f&uuml;r erfolgreiche Volksentscheide geforderten Quoren bleiben.\n\nEbenso muss der immer noch im Gesetz stehende Ausschluss von Themen fallen.\n\nDie Humanistische Union fordert in Berlin die f&uuml;r die Landesebene geltenden H&uuml;rden f&uuml;r Volksbegehren und Volksentscheide weiter abzusenken.\n\nEin weiterer entscheidender Faktor ist das Ausf&uuml;hrungsgesetz, in dem beispielsweise geregelt wird, wo Unterschriften f&uuml;r Volksbegehren gesammelt werden d&uuml;rfen. Hier fordert die Humanistische Union unter anderem die M&ouml;glichkeit der freien Sammlung auf Unterschriftenlisten.\n\nDoch trotz dieser Bedenken ist der jetzige Vorschlag ein Schritt in die richtige Richtung.\n\n<b>Positionen der Parteien:<\/b>\n\nDie CDU m&ouml;chte abwarten, wie die Regeln sich in der Praxis bew&auml;hren. Aktuell strebe sie keine weiteren Ver&auml;nderungen an.Die SPD will b&uuml;rokratische Anforderungen m&ouml;glichst beschr&auml;nken. Sie ist f&uuml;r die freie Sammlung und das Erlauben von Unterschriftenlisten. Die bisherigen Erfahrungen auf bezirklicher Ebene sollen gepr&uuml;ft werden. Danach sei sie f&uuml;r weitere Gesetzes&auml;nderungen offen.\n\nDie Linkspartei.PDS sagt, sie sei entschiedene Bef&uuml;rworterIn direkter Demokratie. Weitere Schritte auf der Agenda seien niedrige Beteiligungsquoren, keine gesonderten Zustimmungsquoren, einfache und b&uuml;rgerfreundliche Verfahren, verbindliche B&uuml;rgerbeteiligung auch bei der Aufstellung der Bezirkshaushalte, ein bezirkliches Wahlrecht auch f&uuml;r Nicht-EU-B&uuml;rgerInnen und die M&ouml;glichkeit des Kumulieren und Panaschieren bei den BVV-Wahlen.\n\nB&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen halten viele Quoren immer noch f&uuml;r zu hoch. Beim B&uuml;rgerentscheid auf Bezirksebene wollen sie, damit Anliegen, die nur einen Kiez betreffen, erfolgreich abgestimmt werden k&ouml;nnen,&nbsp; das Quorum senken. Auf Landesebene ist die Partei bei Volksbegehren f&uuml;r die freie Sammlung und bei Volksentscheiden f&uuml;r eine hinreichende Information der Abstimmenden &uuml;ber den Gegenstand des Entscheids.\n\nDie FDP ist f&uuml;r ein sp&uuml;rbares Absenken der Quoren, die M&ouml;glichkeit des Kumulierens und Panaschierens auf bezirklicher und Landesebene und f&uuml;r eine Direktwahl des Bezirksb&uuml;rgermeisters.\n\nInformationsfreiheitsgesetz\n\n<i>2.&nbsp;Was wollen Sie tun, damit das Berliner Informationsfreiheitsgesetz (IFG) k&uuml;nftig verst&auml;rkt in Anspruch genommen werden kann?<\/i>\n\n<b>Position der Humanistischen Union:<\/b>\n\nDie Humanistische Union steht f&uuml;r eine selbstbewusste B&uuml;rgergesellschaft die der &ouml;ffentlichen Verwaltung auf Augenh&ouml;he gegen&uuml;ber steht. Sie sieht die B&uuml;rgerschaft als Souver&auml;n in der Demokratie und fordert deshalb eine weitest m&ouml;gliche Transparenz des gesamten Staates. Informationsfreiheitsgesetze sind hierzu ein wesentlicher Baustein, weil hier das Prinzip gilt: Alle Handlungen des Staates sind &ouml;ffentlich.\n\nDie in allen deutschen Informationsfreiheitsgesetzen pr&auml;sente Gegenposition, Entscheidungs- und Meinungsbildungsprozesse durch Ausnahmetatbest&auml;nde dem Transparenzprinzip zu entziehen, vertr&auml;gt sich nicht mit dem Demokratieverst&auml;ndnis der Humanistischen Union.\n\nDas Berliner IFG ist bei der Bev&ouml;lkerung und den MitarbeiterInnen der Verwaltung noch zu wenig bekannt. Neben der Information der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber das Gesetz muss deshalb eine Aufkl&auml;rungskampagne innerhalb der Verwaltung gestartet werden, um Widerst&auml;nde gegen die Aufgabe des Amtsgeheimnisses abzubauen.\n\nDie f&uuml;r IFG-Antr&auml;ge geltende Geb&uuml;hrenordnung erlaubt ma&szlig;volle Geb&uuml;hren. Sie verhindert jedoch nicht, dass bei unliebsamen Antr&auml;gen versucht werden kann, die Antragsteller durch &uuml;berh&ouml;hte Kosten abzuschrecken.\n\nDie Realisierung des Informationsanspruchs auf Grundlage des IFG ist sehr von der jeweiligen Beh&ouml;rdenleitung abh&auml;ngig.\n\nDie diesbez&uuml;glichen Defizite wurden im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens f&uuml;r die bereits in der R&uuml;ckschau erw&auml;hnte Schw&auml;chung des IFG wieder deutlich.\n\nBesonders &auml;rgerlich ist die ablehnende Haltung des Regierenden B&uuml;rgermeisters zu einem Antrag auf Einsicht in seinen offiziellen Terminkalender. Der Antrag wurde mit der klein karierten Begr&uuml;ndung abgelehnt, bei dem Kalender handele es sich nicht um eine Akte im Sinne des IFG. Die Humanistische Union hofft diesbez&uuml;glich auf die Entwicklungsf&auml;higkeit des Demokratieverst&auml;ndnisses von Klaus Wowereit.\n\nDie CDU h&auml;lt die bestehenden Regelungen f&uuml;r ausreichend.\n\nDie SPD kann sich vorstellen, &uuml;berh&ouml;hte Geb&uuml;hren nach unten anzupassen. Allerdings: \"Das gr&ouml;&szlig;te Hindernis (...): Die Lekt&uuml;re von Akten ist...eine m&uuml;hsame und langweilige Angelegenheit.\"\n\nAus Sicht der Linkspartei.PDS d&uuml;rfe der Geb&uuml;hrenkatalog keine H&uuml;rde f&uuml;r die Inanspruchnahme der Informationsfreiheit darstellen. Au&szlig;erdem wolle sie offensiv f&uuml;r das Gesetz werben.\n\nB&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen sind f&uuml;r eine anwenderfreundliche Geb&uuml;hrenstaffel und die Aufnahme der Informationsfreiheit in die Berliner Verfassung. Das IFG m&uuml;sse bei B&uuml;rgern und Verwaltung bekannter werden. Die Fraktion werde auch weiterhin gegen Bestrebungen der Verwaltung, den Auskunftsanspruch zu beschr&auml;nken, arbeiten.\n\nAuch die FDP spricht sich f&uuml;r geringere Geb&uuml;hren, ein &Uuml;berpr&uuml;fen der Gr&uuml;nde f&uuml;r ein Ablehnen der Akteneinsicht und eine verst&auml;rkte Information der Berliner &uuml;ber das IFG aus.\n\nB&uuml;rgerschaftliches Engagement\n\n<i>3.&nbsp;Mit welchen Ma&szlig;nahmen wollen Sie b&uuml;rgerschaftliches Engagement st&auml;rken? Bitte nennen Sie maximal drei Punkte.<\/i>\n\n<b>Position der Humanistischen Union:<\/b>\n\nAus Sicht der Humanistischen Union ist b&uuml;rgerschaftliches Engagement unverzichtbar f&uuml;r eine lebendige Demokratie. Von politischer Seite ist zu erwarten, dass sie b&uuml;rgerschaftliches Engagement anerkennt, f&ouml;rdert und in Entscheidungen einbezieht. Der Staat kann die Zivilgesellschaft nicht ersetzen, aber er kann die Rahmenbedingungen verbessern.\n\nDazu geh&ouml;ren ein umfassender Versicherungsschutz, Qualifikationsm&ouml;glichkeiten, Aufwandsentsch&auml;digungen und Verg&uuml;nstigungen (zum Beispiel im Rahmen eines Ehrenamtspasses). Ebenso muss das Steuerrecht so ge&auml;ndert werden, dass sich ehrenamtliches Engagement auch f&uuml;r Menschen mit einem geringen oder keinem Einkommen lohnt. Bereits w&auml;hrend der Schulzeit sollte das b&uuml;rgerschaftliche Engagement gef&ouml;rdert werden.\n\nDamit das Ehrenamt in Berlin pr&auml;senter wird, sind die Erfahrungen des Quartiermanagement zu nutzen, ein Freiwilligenstrukturatlas zu erstellen und eine Ehrenamtskampagne nach dem hessischen Vorbild durchzuf&uuml;hren.\n\n<b>Positionen der Parteien:<\/b>\n\nDie CDU will die M&ouml;glichkeiten der finanziellen Aufwandsentsch&auml;digung f&uuml;r Helfer im ehrenamtlichen Bereich verbessern, den Freiwilligen Polizeidienst wieder einf&uuml;hren und, nach dem Vorbild Hessens, eine Ehrenamtskampagne machen.\n\nDie SPD will die positiven Erfahrungen des Quartiersmanagements nutzen, F&ouml;rderinstrumente zur Unterst&uuml;tzung ehrenamtlicher T&auml;tigkeit im Kulturbereich entwickeln und B&uuml;rger auf kommunaler Ebene st&auml;rker an Entscheidungen beteiligen.\n\nB&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen wollen die Beteiligungsm&ouml;glichkeiten und -rechte der Menschen in allen Bereichen st&auml;rken und daf&uuml;r hinderliche B&uuml;rokratie abbauen. Au&szlig;erdem wollen sie die Infrastruktur f&uuml;r freiwilliges Engagement weiterentwickeln und ehrenamtliches Engagement Jugendlicher und Freiwilligendienste bereits in der Schule unterst&uuml;tzen.\n\nF&uuml;r die Linkspartei.PDS sei die Teilhabe beziehungsweise Alleinverantwortung der Einwohner an der Planung, Entscheidung und Realisierung der &ouml;ffentlichen Angelegenheiten ma&szlig;geblich. Sie unterst&uuml;tze einen Freiwilligenstrukturatlas, bei dem Interessierte einfach sehen k&ouml;nnten, wo sie sich engagieren k&ouml;nnten. Au&szlig;erdem sei sie f&uuml;r eine nachhaltige Sicherung und Ausbau der bestehenden Unterst&uuml;tzungsstrukturen der Freiwilligenarbeit und B&uuml;rgerbeteiligung.\n\nDie FDP will die versicherungstechnische Situation verbessern und direktdemokratische Elemente auf Bundesebene einf&uuml;hren.\n\nEthikunterricht\n\n<i>4.&nbsp;Wie stehen Sie zur Einf&uuml;hrung des (religi&ouml;s und weltanschaulich neutralen) Schulfaches \"Ethik\" und welche &Auml;nderungen fordern Sie gegebenenfalls?<\/i>\n\n<b>Position der Humanistischen Union:<\/b>\n\nDie Humanistische Union begr&uuml;&szlig;t die Einf&uuml;hrung des religi&ouml;s und weltanschaulich neutralen Faches f&uuml;r alle Sch&uuml;lerInnen. Im multireligi&ouml;sen und gr&ouml;&szlig;tenteils konfessionslosen Berlin ist dies das bessere Modell. Den von den Kirchen geforderte staatliche Religionsunterricht, der nur einige Gruppen privilegieren und die Aufgaben von Staat und Kirche vermengen w&uuml;rde, lehnt die Humanistische Union als die schlechtere Alternative ab.\n\nDie konkrete Ausgestaltung des Faches begleitet die Humanistische Union zusammen mit dem \"Forum gemeinsames Wertefach\" jedoch kritisch: Die Humanistische Union will, dass in dem neuen Fach neben Philosophie auch Religionswissenschaft, interkulturelles Lernen und Menschenrechtsbildung ihren festen Platz haben. Au&szlig;erdem muss eine ad&auml;quate Ausbildung der LehrerInnen gew&auml;hrleistet werden. Besorgt ist die Humanistische Union &uuml;ber die Wirkung des Staatskirchenvertrages mit der evangelischen Kirche auf das neue Fach. Darin hat sich Berlin ohne Not verpflichtet, das neue Fach niemals in den unteren Klassenstufen anzubieten. Zudem soll es gemeinsame Unterrichtsphasen mit dem konfessionellen Religionsunterricht geben. Die Vermengung eines allgemeinen Unterrichts mit einem Bekenntnisunterricht verst&ouml;&szlig;t nach Auffassung der Humanistische Union gegen die Religionsfreiheit.\n\n<b>Positionen der Parteien:<\/b>\n\nDie CDU hat keine Einw&auml;nde gegen ein solches Schulfach. &Uuml;ber die Lerninhalte m&uuml;sse noch kr&auml;ftig gestritten werden. \"Religion - Ethik\/Philosophie\" m&uuml;sse ein ordentliches Wahlpflichtfach sein.\n\nDie SPD \"ist eindeutig f&uuml;r ein solches Schulfach\".\n\nB&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen bef&uuml;rworten ein verbindliches Unterrichtsfach, in dem sich alle Sch&uuml;lerInnen gemeinsam mit Fragen des Zusammenlebens in unserer vielf&auml;ltigen Gesellschaft auseinandersetzen. &Auml;nderungsbedarf sehen sie bei der Ausbildung der LehrerInnen. Diese m&uuml;ssten bef&auml;higt werden, fair, kompetent und objektiv mit der religi&ouml;s-weltanschaulichen Vielfalt im Unterricht umzugehen.\n\nDie Linkspartei.PDS sagt, sie habe ein f&uuml;r alle Sch&uuml;lerInnen verbindliches religi&ouml;s und weltanschaulich neutrales Fach stets unterst&uuml;tzt und ma&szlig;geblich zur Einf&uuml;hrung des Faches \"Ethik\" beigetragen. Sie lege in diesem Fach besonderen Wert auf die Aspekte interkultureller Bildung. Das solle sich auch im Namen zeigen. Handlungsbedarf sehe die Linkspartei in der qualitativ anspruchsvollen Umsetzung des Faches und der Qualifizierung der Lehrkr&auml;fte.\n\nDie FDP ist f&uuml;r ein Wahlpflichtfach Religion\/Ethik. Ein undifferenziertes Einheitsfach Ethik werde dagegen von ihr abgelehnt.\n\nBildungschancen\n\n<i>5.&nbsp;Was wollen Sie tun, um die Bildungschancen von sozial benachteiligten Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern und Kindern mit Sprachdefiziten zu verbessern? Bitte nennen Sie maximal drei Punkte.<\/i>\n\n<b>Position der Humanistischen Union:<\/b>\n\nDie F&ouml;rderung von Bildungschancen ist f&uuml;r die Humanistische Union ein essentieller Bestandteil der sozialen Rechte. Die PISA-Studien haben gezeigt, dass der Bildungserfolg in Deutschland wie in kaum einem anderen Land von der sozialen Herkunft bestimmt wird. Deshalb fordert die Humanistische Union eine Umstrukturierung der bundesdeutschen Schule hin zu den Schulen der PISA-Gewinnerl&auml;ndern, bei denen Bildungsqualit&auml;t und soziale Gerechtigkeit kein Widerspruch sind.&nbsp; Dazu geh&ouml;rt der Ausbau von Ganztagsschulen, l&auml;ngeres gemeinsames Lernen und ein anderes Lernen. Statt soziale Nachteile zu versch&auml;rfen m&uuml;ssen benachteiligte Kinder gezielt gef&ouml;rdert werden.\n\n<b>Positionen der Parteien:<\/b>\n\nZentral f&uuml;r SPD, CDU, Linkspartei.PDS, B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen ist f&uuml;r Kinder bereits in der Kita das Erlernen der deutschen Sprache. Das soll mit verschiedenen Ma&szlig;nahmen geschehen. Oft fordern die Parteien auch eine Ganztagsschule.\n\nF&uuml;r die CDU ist das Erlernen der deutschen Sprache die zentrale Voraussetzung f&uuml;r einen erfolgreichen Lebensweg. Deshalb m&uuml;sse die Sprachkompetenz, auch mit verbindlichen Angeboten au&szlig;erhalb der Schulzeit, gef&ouml;rdert werden. Angebote von Ganztagsschulen sollten in Problemgebieten konzentriert und die Trennung zwischen Schule und Jugendhilfe aufgehoben werden. Sozialp&auml;dagogInnen und PsychologInnen geh&ouml;rten an die Schule.\n\nDie SPD m&ouml;chte Sprachdefizite bereits in der Kita beheben und Elternsprachkurse anbieten.\n\nB&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen wollen mit der Sprachf&ouml;rderung, wenn ein Jahr vor der Einschulung Sprachdefizite festgestellt werden, bereits in der Kita beginnen. Sie fordert den kostenlosen Kitabesuch f&uuml;r Kinder aus sozial schwachen Familien. Langfristig strebe B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen eine kostenfreie Kita f&uuml;r alle an. Ein erster Schritt sei ein kostenfreies Jahr vor dem Schulbeginn. Au&szlig;erdem will B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen die Qualit&auml;t der Schulen steigern und ein l&auml;ngeres gemeinsames Lernen f&ouml;rdern. Ganztagsschulen sollten ausgebaut und Eltern, Initiativen und Projekte st&auml;rker in die Schule einbezogen werden. In sozial benachteiligten Nachbarschaften sollten Schulen zus&auml;tzliche Personalmittel f&uuml;r eine attraktive Profilbildung erhalten. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen wollen ein F&uuml;nftel der Mehreinnahmen des Landes in den Bildungsbereich investieren.&nbsp;\n\nDie Linkspartei.PDS ist f&uuml;r eine fr&uuml;he vorschulische Sprachf&ouml;rderung; vor allem in den Kitas. Dies werde durch die Einf&uuml;hrung eines kostenfreien letzten Kitajahres ab 2007 unterst&uuml;tzt. \"Deutsch als Zweitsprache\" sollte in der Ausbildung von LehrerInnen ein gr&ouml;&szlig;eres Gewicht gegeben werden. Die Angebote von Sprachkursen f&uuml;r Eltern mit Migrationshintergrund sollten beibehalten und ausgeweitet werden. Au&szlig;erdem m&uuml;ssten mehr P&auml;dagogInnen, f&uuml;r die Deutsch nicht ihre Muttersprache ist, ausgebildet und eingestellt werden.\n\nDie FDP ist f&uuml;r eine verpflichtende Startklasse und gut betreute Ganztagsschulen.\n\nGesellschaftliche Teilhabe\n\n<i>6.&nbsp;Wie wollen Sie die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund verbessern? Bitte nennen Sie maximal drei Punkte.<\/i>\n\n<b>Position der Humanistischen Union:<\/b>\n\nF&uuml;r die Humanistische Union ist neben der Bildung die rechtlich-politische Teilhabe wichtig. Deshalb sollen bei Wahlen und bei direktdemokratischen Abstimmungen m&ouml;glichst alle dauerhaft hier Lebenden mitbestimmen d&uuml;rfen. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen sich die Verwaltungen st&auml;rker f&uuml;r Menschen mit Migrationshintergrund &ouml;ffnen. Sie m&uuml;ssen mehr MigrantInnen einstellen.\n\n<b>Positionen der Parteien:<\/b>\n\nAus Sicht der CDU ist eine Lohnarbeit zentral f&uuml;r die gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb m&uuml;ssten Menschen in den Arbeitsmarkt integriert werden. MigrantInnen seien in verpflichtenden Integrationskursen sprachlich und im Hinblick auf die deutsche Werte- und Gesellschaftsordnung zu schulen. Wer sich dem entziehe, m&uuml;sse mit Sanktionen rechnen. Der Bezug von Kindergeld sollte f&uuml;r alle BerlinerInnen an den Nachweis des Schulbesuchs gekoppelt werden. An den Berliner Schulen und Kinderg&auml;rten sollte ausschlie&szlig;lich Deutsch gesprochen werden.\n\nDie CDU fordert nach Vollendung des vierten Lebensjahres f&uuml;r alle Kinder einen Sprachtest. Daraus resultierend sei eine verbindliche Vorschulsprachf&ouml;rderung anzubieten. Schulen mit hohem Ausl&auml;nderanteil seien finanziell und personell so auszustatten, dass sie entsprechende Sprachangebote bereitstellen k&ouml;nnten.\n\nF&uuml;r die SPD stehe Bildung im Vordergrund. Das Bewusstsein der MigrantInnen f&uuml;r Schul- und Berufsabschl&uuml;sse m&uuml;sse verst&auml;rkt werden. Au&szlig;erdem ist die SPD, wenn so die Integrationsbereitschaft gest&auml;rkt werden k&ouml;nne, f&uuml;r eine Bleiberechtsregel.\n\nAuch f&uuml;r B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen ist Bildung der Schl&uuml;ssel zur Integration. Neben den bereits in der vorherigen Antwort genannten Ma&szlig;nahmen will sie mehr interkulturell geschultes Personal an Kitas und Schulen, mehr Sprachf&ouml;rderung (auch f&uuml;r Eltern) und eine gezielte Beteiligung von MigrantInnen an der Bildung ihrer Kinder. Die rechtliche Teilhabe soll durch Verbesserungen im aufenthaltsrechtlichen Status und das F&ouml;rdern von Einb&uuml;rgerungen gest&auml;rkt werden. Langfristig strebe sie ein Kommunalwahlrecht f&uuml;r Nicht-EU-B&uuml;rger an. Bis dahin werde sie Migrantenbeir&auml;te durch direkte Wahl, Antrags- und Anh&ouml;rungsrechte in der BVV st&auml;rken. Die interkulturelle Kompetenz der Verwaltung m&uuml;sse gest&auml;rkt und mehr Menschen mit Migrationshintergrund eingestellt werden. Berlin brauche ein &uuml;berzeugendes Leitbild f&uuml;r Integration. Sie fordern eine Senatsverwaltung f&uuml;r Integration, in die langfristig auch Aufgaben eingegliedert werden, die derzeit von der Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde &uuml;bernommen w&uuml;rden. Die in ihrer derzeitigen Form integrationsfeindliche Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde wollen sie durch dezentrale B&uuml;ros ersetzen.\n\nDie FDP nennt als wichtigste und einzige Ma&szlig;nahme den Abbau von Sprachdefiziten.\n\nDie Linkspartei.PDS will das bezirkliche Wahlrecht auf Nicht-EU-B&uuml;rger erweitern, bestehende Beir&auml;te und Gremien verbindlich in die Entscheidungsvorbereitungen einbeziehen und alle Projekte, die sich der Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund widmen, f&ouml;rdern. Sie will konsequent die M&ouml;glichkeiten des Landes hinsichtlich einer erleichterten Einb&uuml;rgerung nutzen und mehr MigrantInnen in den &Ouml;ffentlichen Dienst einstellen.\n\nIntegrationsperspektiven\n\n<i>7.&nbsp;Wie wollen Sie Fl&uuml;chtlingen, insbesondere langj&auml;hrig Geduldeten, eine Integrationsperspektive bieten?&nbsp; Bitte nennen Sie maximal drei Punkte.<\/i>\n\n<b>Position der Humanistischen Union:<\/b>\n\nDie Humanistische Union ist f&uuml;r eine Bleiberechtsregelung f&uuml;r langj&auml;hrig Geduldete. Die gr&ouml;&szlig;ten Hindernisse f&uuml;r eine Integration sind aufenthaltsrechtliche Unsicherheit, Arbeits- und Ausbildungsverbote. Berlin muss sich im Bundesrat und auf der Innenministerkonferenz f&uuml;r eine Regel einsetzen, die Geduldeten eine Zukunftsperspektive er&ouml;ffnet. Zudem m&uuml;ssen die Spielr&auml;ume des Aufenthaltsgesetzesgesetzes offensiv im Sinn der Betroffenen genutzt werden. Die Entscheidungen der H&auml;rtefallkommission m&uuml;ssen vom Innensenator beachtet werden.\n\n<b>Positionen der Parteien:<\/b>\n\nDie CDU h&auml;lt Integrationsanstrengungen f&uuml;r Ausl&auml;nderInnen, die kein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland erhalten k&ouml;nnen, wie abgelehnte AsylbewerberInnen und Fl&uuml;chtlinge, f&uuml;r falsch. Hier sei das geltende Ausl&auml;nderrecht konsequent durchzusetzen. Alles, was den Aufenthalt faktisch verfestige und ein sp&auml;teres Verlassen Deutschlands erschwere, sei zu unterlassen. Neben der zwangsweisen Aufenthaltsbeendigung sei noch einmal ein Programm f&uuml;r eine freiwillige R&uuml;ckkehr in das Heimatland aufzulegen.\n\nDie SPD verweist in ihrer Antwort darauf, dass das Asylgesetz nur bundeseinheitlich ge&auml;ndert werden k&ouml;nne. Verfahren sollten in ein bis zwei Jahren beendet werden.\n\nB&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen sprechen sich im Namen der Fl&uuml;chtlinge f&uuml;r ein offensives Nutzen der mit dem Zuwanderungsgesetz erweiterten aufenthaltsrechtlichen Spielr&auml;ume des Landes aus. Abschiebedrohungen, Arbeits- und Ausbildungsverbote m&uuml;ssten vermieden werden. Der Senat m&uuml;sse sich im Bund offensiv f&uuml;r eine Bleiberechtsregelung f&uuml;r langj&auml;hrig Geduldete einsetzen und in Berlin entsprechend handeln. Die H&auml;rtefallkommission m&uuml;sse gest&auml;rkt werden. Denkbar sei, dass der Innensenator begr&uuml;nden m&uuml;sse, wenn er einem H&auml;rtefallersuchen nicht nachkomme.\n\nDie Linkspartei.PDS sagt, sie setze sich, &uuml;ber die Landesebene, weiterhin f&uuml;r eine bundesweite gesetzliche Bleiberechtsregelung und f&uuml;r eine weitgehende Aussch&ouml;pfung bestehender Ermessenspielr&auml;ume, mit dem Ziel einer aufenthaltsrechtlichen Absicherung, ein. Au&szlig;erdem sei sie f&uuml;r eine gro&szlig;z&uuml;gigere Erteilung von Arbeitserlaubnissen.\n\nDie FDP ist f&uuml;r eine Stichtagsregel. Au&szlig;erdem sollen AsylbewerberInnen bereits w&auml;hrend des Verfahrens arbeiten d&uuml;rfen.","link":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/category\/wahl-2011\/wahlpruefsteine\/demokratie-und-teilhabe\/","name":"Demokratie und Teilhabe","slug":"demokratie-und-teilhabe","taxonomy":"category","parent":52,"meta":[],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.7 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Demokratie und Teilhabe Archive - HU Berlin-Brandenburg<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/category\/wahl-2011\/wahlpruefsteine\/demokratie-und-teilhabe\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Demokratie und Teilhabe Archive - HU Berlin-Brandenburg\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Direkte Demokratie 1.&nbsp;Bef&uuml;rworten Sie &#8211; &uuml;ber die beschlossenen Ver&auml;nderungen bei B&uuml;rgerbegehren und Volksentscheid hinaus &#8211; weitere Verbesserungen f&uuml;r direktdemokratische Verfahren? Wenn ja, welche? Position der Humanistischen Union: F&uuml;r die Humanistische Union steht die aktive B&uuml;rgerIn im Zentrum der Demokratie. Direktdemokratische Partizipation einschlie&szlig;lich Volksgesetzgebung ist aus dieser Perspektive gleichrangig zu repr&auml;sentativ-demokratischen Entscheidungsprozessen. Dies ist in Deutschland nirgends realisiert. Die Humanistische Union begr&uuml;&szlig;t, dass Berlin sich in diesem Politikfeld in der abgelaufenen Legislaturperiode deutlich, wenn auch noch nicht ausreichend bewegt hat. W&auml;hrend auf bezirklicher Ebene die erfolgreiche Durchf&uuml;hrung von B&uuml;rgerbegehren und B&uuml;rgerentscheiden so sehr erleichtert wurde, dass diese Instrumente in der kurzen Zeit seit ihrer Reform bereits mehrfach genutzt wurden, erlauben die Erleichterungen auf Landesebene, die noch mit einer Volksabstimmung am 17. September best&auml;tigt werden m&uuml;ssen, kein so positives Fazit.Die H&uuml;rden wurden trotz deutlicher relativer Absenkungen absolut auf einer H&ouml;he belassen, die Erfolg versprechende Volksbegehren und Volksentscheide nur im organisatorischen Kontext mit regul&auml;ren Wahlen Erfolgsaussichten einr&auml;umen. Zuk&uuml;nftig erlaubte Verfassungs&auml;nderungen per Volksgesetzgebung bleiben illusorisch. Dass das Volk bislang rechtlich und demn&auml;chst immer noch praktisch von der &Auml;nderung seiner Verfassung abgehalten wird, ist f&uuml;r die Humanistische Union schlicht undemokratisch. Dies wird besonders daran augenscheinlich, wenn bei den inzwischen verbreitet niedrigen Wahlbeteiligungen der Grad der Repr&auml;sentation in den Parlamenten so weit zur&uuml;ck geht, dass die realen Mehrheiten in ihnen &#8211; gemessen an der Zahl der Wahlberechtigten &#8211; unter den f&uuml;r erfolgreiche Volksentscheide geforderten Quoren bleiben. Ebenso muss der immer noch im Gesetz stehende Ausschluss von Themen fallen. Die Humanistische Union fordert in Berlin die f&uuml;r die Landesebene geltenden H&uuml;rden f&uuml;r Volksbegehren und Volksentscheide weiter abzusenken. Ein weiterer entscheidender Faktor ist das Ausf&uuml;hrungsgesetz, in dem beispielsweise geregelt wird, wo Unterschriften f&uuml;r Volksbegehren gesammelt werden d&uuml;rfen. Hier fordert die Humanistische Union unter anderem die M&ouml;glichkeit der freien Sammlung auf Unterschriftenlisten. Doch trotz dieser Bedenken ist der jetzige Vorschlag ein Schritt in die richtige Richtung. Positionen der Parteien: Die CDU m&ouml;chte abwarten, wie die Regeln sich in der Praxis bew&auml;hren. Aktuell strebe sie keine weiteren Ver&auml;nderungen an.Die SPD will b&uuml;rokratische Anforderungen m&ouml;glichst beschr&auml;nken. Sie ist f&uuml;r die freie Sammlung und das Erlauben von Unterschriftenlisten. Die bisherigen Erfahrungen auf bezirklicher Ebene sollen gepr&uuml;ft werden. Danach sei sie f&uuml;r weitere Gesetzes&auml;nderungen offen. Die Linkspartei.PDS sagt, sie sei entschiedene Bef&uuml;rworterIn direkter Demokratie. Weitere Schritte auf der Agenda seien niedrige Beteiligungsquoren, keine gesonderten Zustimmungsquoren, einfache und b&uuml;rgerfreundliche Verfahren, verbindliche B&uuml;rgerbeteiligung auch bei der Aufstellung der Bezirkshaushalte, ein bezirkliches Wahlrecht auch f&uuml;r Nicht-EU-B&uuml;rgerInnen und die M&ouml;glichkeit des Kumulieren und Panaschieren bei den BVV-Wahlen. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen halten viele Quoren immer noch f&uuml;r zu hoch. Beim B&uuml;rgerentscheid auf Bezirksebene wollen sie, damit Anliegen, die nur einen Kiez betreffen, erfolgreich abgestimmt werden k&ouml;nnen,&nbsp; das Quorum senken. Auf Landesebene ist die Partei bei Volksbegehren f&uuml;r die freie Sammlung und bei Volksentscheiden f&uuml;r eine hinreichende Information der Abstimmenden &uuml;ber den Gegenstand des Entscheids. Die FDP ist f&uuml;r ein sp&uuml;rbares Absenken der Quoren, die M&ouml;glichkeit des Kumulierens und Panaschierens auf bezirklicher und Landesebene und f&uuml;r eine Direktwahl des Bezirksb&uuml;rgermeisters. Informationsfreiheitsgesetz 2.&nbsp;Was wollen Sie tun, damit das Berliner Informationsfreiheitsgesetz (IFG) k&uuml;nftig verst&auml;rkt in Anspruch genommen werden kann? Position der Humanistischen Union: Die Humanistische Union steht f&uuml;r eine selbstbewusste B&uuml;rgergesellschaft die der &ouml;ffentlichen Verwaltung auf Augenh&ouml;he gegen&uuml;ber steht. Sie sieht die B&uuml;rgerschaft als Souver&auml;n in der Demokratie und fordert deshalb eine weitest m&ouml;gliche Transparenz des gesamten Staates. Informationsfreiheitsgesetze sind hierzu ein wesentlicher Baustein, weil hier das Prinzip gilt: Alle Handlungen des Staates sind &ouml;ffentlich. Die in allen deutschen Informationsfreiheitsgesetzen pr&auml;sente Gegenposition, Entscheidungs- und Meinungsbildungsprozesse durch Ausnahmetatbest&auml;nde dem Transparenzprinzip zu entziehen, vertr&auml;gt sich nicht mit dem Demokratieverst&auml;ndnis der Humanistischen Union. Das Berliner IFG ist bei der Bev&ouml;lkerung und den MitarbeiterInnen der Verwaltung noch zu wenig bekannt. Neben der Information der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber das Gesetz muss deshalb eine Aufkl&auml;rungskampagne innerhalb der Verwaltung gestartet werden, um Widerst&auml;nde gegen die Aufgabe des Amtsgeheimnisses abzubauen. Die f&uuml;r IFG-Antr&auml;ge geltende Geb&uuml;hrenordnung erlaubt ma&szlig;volle Geb&uuml;hren. Sie verhindert jedoch nicht, dass bei unliebsamen Antr&auml;gen versucht werden kann, die Antragsteller durch &uuml;berh&ouml;hte Kosten abzuschrecken. Die Realisierung des Informationsanspruchs auf Grundlage des IFG ist sehr von der jeweiligen Beh&ouml;rdenleitung abh&auml;ngig. Die diesbez&uuml;glichen Defizite wurden im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens f&uuml;r die bereits in der R&uuml;ckschau erw&auml;hnte Schw&auml;chung des IFG wieder deutlich. Besonders &auml;rgerlich ist die ablehnende Haltung des Regierenden B&uuml;rgermeisters zu einem Antrag auf Einsicht in seinen offiziellen Terminkalender. Der Antrag wurde mit der klein karierten Begr&uuml;ndung abgelehnt, bei dem Kalender handele es sich nicht um eine Akte im Sinne des IFG. Die Humanistische Union hofft diesbez&uuml;glich auf die Entwicklungsf&auml;higkeit des Demokratieverst&auml;ndnisses von Klaus Wowereit. Die CDU h&auml;lt die bestehenden Regelungen f&uuml;r ausreichend. Die SPD kann sich vorstellen, &uuml;berh&ouml;hte Geb&uuml;hren nach unten anzupassen. Allerdings: &#8222;Das gr&ouml;&szlig;te Hindernis (&#8230;): Die Lekt&uuml;re von Akten ist&#8230;eine m&uuml;hsame und langweilige Angelegenheit.&#8220; Aus Sicht der Linkspartei.PDS d&uuml;rfe der Geb&uuml;hrenkatalog keine H&uuml;rde f&uuml;r die Inanspruchnahme der Informationsfreiheit darstellen. Au&szlig;erdem wolle sie offensiv f&uuml;r das Gesetz werben. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen sind f&uuml;r eine anwenderfreundliche Geb&uuml;hrenstaffel und die Aufnahme der Informationsfreiheit in die Berliner Verfassung. Das IFG m&uuml;sse bei B&uuml;rgern und Verwaltung bekannter werden. Die Fraktion werde auch weiterhin gegen Bestrebungen der Verwaltung, den Auskunftsanspruch zu beschr&auml;nken, arbeiten. Auch die FDP spricht sich f&uuml;r geringere Geb&uuml;hren, ein &Uuml;berpr&uuml;fen der Gr&uuml;nde f&uuml;r ein Ablehnen der Akteneinsicht und eine verst&auml;rkte Information der Berliner &uuml;ber das IFG aus. B&uuml;rgerschaftliches Engagement 3.&nbsp;Mit welchen Ma&szlig;nahmen wollen Sie b&uuml;rgerschaftliches Engagement st&auml;rken? Bitte nennen Sie maximal drei Punkte. Position der Humanistischen Union: Aus Sicht der Humanistischen Union ist b&uuml;rgerschaftliches Engagement unverzichtbar f&uuml;r eine lebendige Demokratie. Von politischer Seite ist zu erwarten, dass sie b&uuml;rgerschaftliches Engagement anerkennt, f&ouml;rdert und in Entscheidungen einbezieht. Der Staat kann die Zivilgesellschaft nicht ersetzen, aber er kann die Rahmenbedingungen verbessern. Dazu geh&ouml;ren ein umfassender Versicherungsschutz, Qualifikationsm&ouml;glichkeiten, Aufwandsentsch&auml;digungen und Verg&uuml;nstigungen (zum Beispiel im Rahmen eines Ehrenamtspasses). Ebenso muss das Steuerrecht so ge&auml;ndert werden, dass sich ehrenamtliches Engagement auch f&uuml;r Menschen mit einem geringen oder keinem Einkommen lohnt. Bereits w&auml;hrend der Schulzeit sollte das b&uuml;rgerschaftliche Engagement gef&ouml;rdert werden. Damit das Ehrenamt in Berlin pr&auml;senter wird, sind die Erfahrungen des Quartiermanagement zu nutzen, ein Freiwilligenstrukturatlas zu erstellen und eine Ehrenamtskampagne nach dem hessischen Vorbild durchzuf&uuml;hren. Positionen der Parteien: Die CDU will die M&ouml;glichkeiten der finanziellen Aufwandsentsch&auml;digung f&uuml;r Helfer im ehrenamtlichen Bereich verbessern, den Freiwilligen Polizeidienst wieder einf&uuml;hren und, nach dem Vorbild Hessens, eine Ehrenamtskampagne machen. Die SPD will die positiven Erfahrungen des Quartiersmanagements nutzen, F&ouml;rderinstrumente zur Unterst&uuml;tzung ehrenamtlicher T&auml;tigkeit im Kulturbereich entwickeln und B&uuml;rger auf kommunaler Ebene st&auml;rker an Entscheidungen beteiligen. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen wollen die Beteiligungsm&ouml;glichkeiten und -rechte der Menschen in allen Bereichen st&auml;rken und daf&uuml;r hinderliche B&uuml;rokratie abbauen. Au&szlig;erdem wollen sie die Infrastruktur f&uuml;r freiwilliges Engagement weiterentwickeln und ehrenamtliches Engagement Jugendlicher und Freiwilligendienste bereits in der Schule unterst&uuml;tzen. F&uuml;r die Linkspartei.PDS sei die Teilhabe beziehungsweise Alleinverantwortung der Einwohner an der Planung, Entscheidung und Realisierung der &ouml;ffentlichen Angelegenheiten ma&szlig;geblich. Sie unterst&uuml;tze einen Freiwilligenstrukturatlas, bei dem Interessierte einfach sehen k&ouml;nnten, wo sie sich engagieren k&ouml;nnten. Au&szlig;erdem sei sie f&uuml;r eine nachhaltige Sicherung und Ausbau der bestehenden Unterst&uuml;tzungsstrukturen der Freiwilligenarbeit und B&uuml;rgerbeteiligung. Die FDP will die versicherungstechnische Situation verbessern und direktdemokratische Elemente auf Bundesebene einf&uuml;hren. Ethikunterricht 4.&nbsp;Wie stehen Sie zur Einf&uuml;hrung des (religi&ouml;s und weltanschaulich neutralen) Schulfaches &#8222;Ethik&#8220; und welche &Auml;nderungen fordern Sie gegebenenfalls? Position der Humanistischen Union: Die Humanistische Union begr&uuml;&szlig;t die Einf&uuml;hrung des religi&ouml;s und weltanschaulich neutralen Faches f&uuml;r alle Sch&uuml;lerInnen. Im multireligi&ouml;sen und gr&ouml;&szlig;tenteils konfessionslosen Berlin ist dies das bessere Modell. Den von den Kirchen geforderte staatliche Religionsunterricht, der nur einige Gruppen privilegieren und die Aufgaben von Staat und Kirche vermengen w&uuml;rde, lehnt die Humanistische Union als die schlechtere Alternative ab. Die konkrete Ausgestaltung des Faches begleitet die Humanistische Union zusammen mit dem &#8222;Forum gemeinsames Wertefach&#8220; jedoch kritisch: Die Humanistische Union will, dass in dem neuen Fach neben Philosophie auch Religionswissenschaft, interkulturelles Lernen und Menschenrechtsbildung ihren festen Platz haben. Au&szlig;erdem muss eine ad&auml;quate Ausbildung der LehrerInnen gew&auml;hrleistet werden. Besorgt ist die Humanistische Union &uuml;ber die Wirkung des Staatskirchenvertrages mit der evangelischen Kirche auf das neue Fach. Darin hat sich Berlin ohne Not verpflichtet, das neue Fach niemals in den unteren Klassenstufen anzubieten. Zudem soll es gemeinsame Unterrichtsphasen mit dem konfessionellen Religionsunterricht geben. Die Vermengung eines allgemeinen Unterrichts mit einem Bekenntnisunterricht verst&ouml;&szlig;t nach Auffassung der Humanistische Union gegen die Religionsfreiheit. Positionen der Parteien: Die CDU hat keine Einw&auml;nde gegen ein solches Schulfach. &Uuml;ber die Lerninhalte m&uuml;sse noch kr&auml;ftig gestritten werden. &#8222;Religion &#8211; Ethik\/Philosophie&#8220; m&uuml;sse ein ordentliches Wahlpflichtfach sein. Die SPD &#8222;ist eindeutig f&uuml;r ein solches Schulfach&#8220;. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen bef&uuml;rworten ein verbindliches Unterrichtsfach, in dem sich alle Sch&uuml;lerInnen gemeinsam mit Fragen des Zusammenlebens in unserer vielf&auml;ltigen Gesellschaft auseinandersetzen. &Auml;nderungsbedarf sehen sie bei der Ausbildung der LehrerInnen. Diese m&uuml;ssten bef&auml;higt werden, fair, kompetent und objektiv mit der religi&ouml;s-weltanschaulichen Vielfalt im Unterricht umzugehen. Die Linkspartei.PDS sagt, sie habe ein f&uuml;r alle Sch&uuml;lerInnen verbindliches religi&ouml;s und weltanschaulich neutrales Fach stets unterst&uuml;tzt und ma&szlig;geblich zur Einf&uuml;hrung des Faches &#8222;Ethik&#8220; beigetragen. Sie lege in diesem Fach besonderen Wert auf die Aspekte interkultureller Bildung. Das solle sich auch im Namen zeigen. Handlungsbedarf sehe die Linkspartei in der qualitativ anspruchsvollen Umsetzung des Faches und der Qualifizierung der Lehrkr&auml;fte. Die FDP ist f&uuml;r ein Wahlpflichtfach Religion\/Ethik. Ein undifferenziertes Einheitsfach Ethik werde dagegen von ihr abgelehnt. Bildungschancen 5.&nbsp;Was wollen Sie tun, um die Bildungschancen von sozial benachteiligten Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern und Kindern mit Sprachdefiziten zu verbessern? Bitte nennen Sie maximal drei Punkte. Position der Humanistischen Union: Die F&ouml;rderung von Bildungschancen ist f&uuml;r die Humanistische Union ein essentieller Bestandteil der sozialen Rechte. Die PISA-Studien haben gezeigt, dass der Bildungserfolg in Deutschland wie in kaum einem anderen Land von der sozialen Herkunft bestimmt wird. Deshalb fordert die Humanistische Union eine Umstrukturierung der bundesdeutschen Schule hin zu den Schulen der PISA-Gewinnerl&auml;ndern, bei denen Bildungsqualit&auml;t und soziale Gerechtigkeit kein Widerspruch sind.&nbsp; Dazu geh&ouml;rt der Ausbau von Ganztagsschulen, l&auml;ngeres gemeinsames Lernen und ein anderes Lernen. Statt soziale Nachteile zu versch&auml;rfen m&uuml;ssen benachteiligte Kinder gezielt gef&ouml;rdert werden. Positionen der Parteien: Zentral f&uuml;r SPD, CDU, Linkspartei.PDS, B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen ist f&uuml;r Kinder bereits in der Kita das Erlernen der deutschen Sprache. Das soll mit verschiedenen Ma&szlig;nahmen geschehen. Oft fordern die Parteien auch eine Ganztagsschule. F&uuml;r die CDU ist das Erlernen der deutschen Sprache die zentrale Voraussetzung f&uuml;r einen erfolgreichen Lebensweg. Deshalb m&uuml;sse die Sprachkompetenz, auch mit verbindlichen Angeboten au&szlig;erhalb der Schulzeit, gef&ouml;rdert werden. Angebote von Ganztagsschulen sollten in Problemgebieten konzentriert und die Trennung zwischen Schule und Jugendhilfe aufgehoben werden. Sozialp&auml;dagogInnen und PsychologInnen geh&ouml;rten an die Schule. Die SPD m&ouml;chte Sprachdefizite bereits in der Kita beheben und Elternsprachkurse anbieten. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen wollen mit der Sprachf&ouml;rderung, wenn ein Jahr vor der Einschulung Sprachdefizite festgestellt werden, bereits in der Kita beginnen. Sie fordert den kostenlosen Kitabesuch f&uuml;r Kinder aus sozial schwachen Familien. Langfristig strebe B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen eine kostenfreie Kita f&uuml;r alle an. Ein erster Schritt sei ein kostenfreies Jahr vor dem Schulbeginn. Au&szlig;erdem will B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen die Qualit&auml;t der Schulen steigern und ein l&auml;ngeres gemeinsames Lernen f&ouml;rdern. Ganztagsschulen sollten ausgebaut und Eltern, Initiativen und Projekte st&auml;rker in die Schule einbezogen werden. In sozial benachteiligten Nachbarschaften sollten Schulen zus&auml;tzliche Personalmittel f&uuml;r eine attraktive Profilbildung erhalten. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen wollen ein F&uuml;nftel der Mehreinnahmen des Landes in den Bildungsbereich investieren.&nbsp; Die Linkspartei.PDS ist f&uuml;r eine fr&uuml;he vorschulische Sprachf&ouml;rderung; vor allem in den Kitas. Dies werde durch die Einf&uuml;hrung eines kostenfreien letzten Kitajahres ab 2007 unterst&uuml;tzt. &#8222;Deutsch als Zweitsprache&#8220; sollte in der Ausbildung von LehrerInnen ein gr&ouml;&szlig;eres Gewicht gegeben werden. Die Angebote von Sprachkursen f&uuml;r Eltern mit Migrationshintergrund sollten beibehalten und ausgeweitet werden. Au&szlig;erdem m&uuml;ssten mehr P&auml;dagogInnen, f&uuml;r die Deutsch nicht ihre Muttersprache ist, ausgebildet und eingestellt werden. Die FDP ist f&uuml;r eine verpflichtende Startklasse und gut betreute Ganztagsschulen. Gesellschaftliche Teilhabe 6.&nbsp;Wie wollen Sie die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund verbessern? Bitte nennen Sie maximal drei Punkte. Position der Humanistischen Union: F&uuml;r die Humanistische Union ist neben der Bildung die rechtlich-politische Teilhabe wichtig. Deshalb sollen bei Wahlen und bei direktdemokratischen Abstimmungen m&ouml;glichst alle dauerhaft hier Lebenden mitbestimmen d&uuml;rfen. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen sich die Verwaltungen st&auml;rker f&uuml;r Menschen mit Migrationshintergrund &ouml;ffnen. Sie m&uuml;ssen mehr MigrantInnen einstellen. Positionen der Parteien: Aus Sicht der CDU ist eine Lohnarbeit zentral f&uuml;r die gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb m&uuml;ssten Menschen in den Arbeitsmarkt integriert werden. MigrantInnen seien in verpflichtenden Integrationskursen sprachlich und im Hinblick auf die deutsche Werte- und Gesellschaftsordnung zu schulen. Wer sich dem entziehe, m&uuml;sse mit Sanktionen rechnen. Der Bezug von Kindergeld sollte f&uuml;r alle BerlinerInnen an den Nachweis des Schulbesuchs gekoppelt werden. An den Berliner Schulen und Kinderg&auml;rten sollte ausschlie&szlig;lich Deutsch gesprochen werden. Die CDU fordert nach Vollendung des vierten Lebensjahres f&uuml;r alle Kinder einen Sprachtest. Daraus resultierend sei eine verbindliche Vorschulsprachf&ouml;rderung anzubieten. Schulen mit hohem Ausl&auml;nderanteil seien finanziell und personell so auszustatten, dass sie entsprechende Sprachangebote bereitstellen k&ouml;nnten. F&uuml;r die SPD stehe Bildung im Vordergrund. Das Bewusstsein der MigrantInnen f&uuml;r Schul- und Berufsabschl&uuml;sse m&uuml;sse verst&auml;rkt werden. Au&szlig;erdem ist die SPD, wenn so die Integrationsbereitschaft gest&auml;rkt werden k&ouml;nne, f&uuml;r eine Bleiberechtsregel. Auch f&uuml;r B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen ist Bildung der Schl&uuml;ssel zur Integration. Neben den bereits in der vorherigen Antwort genannten Ma&szlig;nahmen will sie mehr interkulturell geschultes Personal an Kitas und Schulen, mehr Sprachf&ouml;rderung (auch f&uuml;r Eltern) und eine gezielte Beteiligung von MigrantInnen an der Bildung ihrer Kinder. Die rechtliche Teilhabe soll durch Verbesserungen im aufenthaltsrechtlichen Status und das F&ouml;rdern von Einb&uuml;rgerungen gest&auml;rkt werden. Langfristig strebe sie ein Kommunalwahlrecht f&uuml;r Nicht-EU-B&uuml;rger an. Bis dahin werde sie Migrantenbeir&auml;te durch direkte Wahl, Antrags- und Anh&ouml;rungsrechte in der BVV st&auml;rken. Die interkulturelle Kompetenz der Verwaltung m&uuml;sse gest&auml;rkt und mehr Menschen mit Migrationshintergrund eingestellt werden. Berlin brauche ein &uuml;berzeugendes Leitbild f&uuml;r Integration. Sie fordern eine Senatsverwaltung f&uuml;r Integration, in die langfristig auch Aufgaben eingegliedert werden, die derzeit von der Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde &uuml;bernommen w&uuml;rden. Die in ihrer derzeitigen Form integrationsfeindliche Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde wollen sie durch dezentrale B&uuml;ros ersetzen. Die FDP nennt als wichtigste und einzige Ma&szlig;nahme den Abbau von Sprachdefiziten. Die Linkspartei.PDS will das bezirkliche Wahlrecht auf Nicht-EU-B&uuml;rger erweitern, bestehende Beir&auml;te und Gremien verbindlich in die Entscheidungsvorbereitungen einbeziehen und alle Projekte, die sich der Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund widmen, f&ouml;rdern. Sie will konsequent die M&ouml;glichkeiten des Landes hinsichtlich einer erleichterten Einb&uuml;rgerung nutzen und mehr MigrantInnen in den &Ouml;ffentlichen Dienst einstellen. Integrationsperspektiven 7.&nbsp;Wie wollen Sie Fl&uuml;chtlingen, insbesondere langj&auml;hrig Geduldeten, eine Integrationsperspektive bieten?&nbsp; Bitte nennen Sie maximal drei Punkte. Position der Humanistischen Union: Die Humanistische Union ist f&uuml;r eine Bleiberechtsregelung f&uuml;r langj&auml;hrig Geduldete. Die gr&ouml;&szlig;ten Hindernisse f&uuml;r eine Integration sind aufenthaltsrechtliche Unsicherheit, Arbeits- und Ausbildungsverbote. Berlin muss sich im Bundesrat und auf der Innenministerkonferenz f&uuml;r eine Regel einsetzen, die Geduldeten eine Zukunftsperspektive er&ouml;ffnet. Zudem m&uuml;ssen die Spielr&auml;ume des Aufenthaltsgesetzesgesetzes offensiv im Sinn der Betroffenen genutzt werden. Die Entscheidungen der H&auml;rtefallkommission m&uuml;ssen vom Innensenator beachtet werden. Positionen der Parteien: Die CDU h&auml;lt Integrationsanstrengungen f&uuml;r Ausl&auml;nderInnen, die kein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland erhalten k&ouml;nnen, wie abgelehnte AsylbewerberInnen und Fl&uuml;chtlinge, f&uuml;r falsch. Hier sei das geltende Ausl&auml;nderrecht konsequent durchzusetzen. Alles, was den Aufenthalt faktisch verfestige und ein sp&auml;teres Verlassen Deutschlands erschwere, sei zu unterlassen. Neben der zwangsweisen Aufenthaltsbeendigung sei noch einmal ein Programm f&uuml;r eine freiwillige R&uuml;ckkehr in das Heimatland aufzulegen. Die SPD verweist in ihrer Antwort darauf, dass das Asylgesetz nur bundeseinheitlich ge&auml;ndert werden k&ouml;nne. Verfahren sollten in ein bis zwei Jahren beendet werden. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen sprechen sich im Namen der Fl&uuml;chtlinge f&uuml;r ein offensives Nutzen der mit dem Zuwanderungsgesetz erweiterten aufenthaltsrechtlichen Spielr&auml;ume des Landes aus. Abschiebedrohungen, Arbeits- und Ausbildungsverbote m&uuml;ssten vermieden werden. Der Senat m&uuml;sse sich im Bund offensiv f&uuml;r eine Bleiberechtsregelung f&uuml;r langj&auml;hrig Geduldete einsetzen und in Berlin entsprechend handeln. Die H&auml;rtefallkommission m&uuml;sse gest&auml;rkt werden. Denkbar sei, dass der Innensenator begr&uuml;nden m&uuml;sse, wenn er einem H&auml;rtefallersuchen nicht nachkomme. Die Linkspartei.PDS sagt, sie setze sich, &uuml;ber die Landesebene, weiterhin f&uuml;r eine bundesweite gesetzliche Bleiberechtsregelung und f&uuml;r eine weitgehende Aussch&ouml;pfung bestehender Ermessenspielr&auml;ume, mit dem Ziel einer aufenthaltsrechtlichen Absicherung, ein. Au&szlig;erdem sei sie f&uuml;r eine gro&szlig;z&uuml;gigere Erteilung von Arbeitserlaubnissen. Die FDP ist f&uuml;r eine Stichtagsregel. Au&szlig;erdem sollen AsylbewerberInnen bereits w&auml;hrend des Verfahrens arbeiten d&uuml;rfen.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/category\/wahl-2011\/wahlpruefsteine\/demokratie-und-teilhabe\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"HU Berlin-Brandenburg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"CollectionPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/berlin.humanistische-union.de\\\/category\\\/wahl-2011\\\/wahlpruefsteine\\\/demokratie-und-teilhabe\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/berlin.humanistische-union.de\\\/category\\\/wahl-2011\\\/wahlpruefsteine\\\/demokratie-und-teilhabe\\\/\",\"name\":\"Demokratie und Teilhabe Archive - HU Berlin-Brandenburg\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/berlin.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/berlin.humanistische-union.de\\\/category\\\/wahl-2011\\\/wahlpruefsteine\\\/demokratie-und-teilhabe\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/berlin.humanistische-union.de\\\/category\\\/wahl-2011\\\/wahlpruefsteine\\\/demokratie-und-teilhabe\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/berlin.humanistische-union.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Wahl 2011\",\"item\":\"https:\\\/\\\/berlin.humanistische-union.de\\\/category\\\/wahl-2011\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Wahlpr\u00fcfsteine\",\"item\":\"https:\\\/\\\/berlin.humanistische-union.de\\\/category\\\/wahl-2011\\\/wahlpruefsteine\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Demokratie und Teilhabe\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/berlin.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/berlin.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"HU Berlin-Brandenburg\",\"description\":\"Eine weitere HU Network Website\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/berlin.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Demokratie und Teilhabe Archive - HU Berlin-Brandenburg","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/category\/wahl-2011\/wahlpruefsteine\/demokratie-und-teilhabe\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Demokratie und Teilhabe Archive - HU Berlin-Brandenburg","og_description":"Direkte Demokratie 1.&nbsp;Bef&uuml;rworten Sie &#8211; &uuml;ber die beschlossenen Ver&auml;nderungen bei B&uuml;rgerbegehren und Volksentscheid hinaus &#8211; weitere Verbesserungen f&uuml;r direktdemokratische Verfahren? Wenn ja, welche? Position der Humanistischen Union: F&uuml;r die Humanistische Union steht die aktive B&uuml;rgerIn im Zentrum der Demokratie. Direktdemokratische Partizipation einschlie&szlig;lich Volksgesetzgebung ist aus dieser Perspektive gleichrangig zu repr&auml;sentativ-demokratischen Entscheidungsprozessen. Dies ist in Deutschland nirgends realisiert. Die Humanistische Union begr&uuml;&szlig;t, dass Berlin sich in diesem Politikfeld in der abgelaufenen Legislaturperiode deutlich, wenn auch noch nicht ausreichend bewegt hat. W&auml;hrend auf bezirklicher Ebene die erfolgreiche Durchf&uuml;hrung von B&uuml;rgerbegehren und B&uuml;rgerentscheiden so sehr erleichtert wurde, dass diese Instrumente in der kurzen Zeit seit ihrer Reform bereits mehrfach genutzt wurden, erlauben die Erleichterungen auf Landesebene, die noch mit einer Volksabstimmung am 17. September best&auml;tigt werden m&uuml;ssen, kein so positives Fazit.Die H&uuml;rden wurden trotz deutlicher relativer Absenkungen absolut auf einer H&ouml;he belassen, die Erfolg versprechende Volksbegehren und Volksentscheide nur im organisatorischen Kontext mit regul&auml;ren Wahlen Erfolgsaussichten einr&auml;umen. Zuk&uuml;nftig erlaubte Verfassungs&auml;nderungen per Volksgesetzgebung bleiben illusorisch. Dass das Volk bislang rechtlich und demn&auml;chst immer noch praktisch von der &Auml;nderung seiner Verfassung abgehalten wird, ist f&uuml;r die Humanistische Union schlicht undemokratisch. Dies wird besonders daran augenscheinlich, wenn bei den inzwischen verbreitet niedrigen Wahlbeteiligungen der Grad der Repr&auml;sentation in den Parlamenten so weit zur&uuml;ck geht, dass die realen Mehrheiten in ihnen &#8211; gemessen an der Zahl der Wahlberechtigten &#8211; unter den f&uuml;r erfolgreiche Volksentscheide geforderten Quoren bleiben. Ebenso muss der immer noch im Gesetz stehende Ausschluss von Themen fallen. Die Humanistische Union fordert in Berlin die f&uuml;r die Landesebene geltenden H&uuml;rden f&uuml;r Volksbegehren und Volksentscheide weiter abzusenken. Ein weiterer entscheidender Faktor ist das Ausf&uuml;hrungsgesetz, in dem beispielsweise geregelt wird, wo Unterschriften f&uuml;r Volksbegehren gesammelt werden d&uuml;rfen. Hier fordert die Humanistische Union unter anderem die M&ouml;glichkeit der freien Sammlung auf Unterschriftenlisten. Doch trotz dieser Bedenken ist der jetzige Vorschlag ein Schritt in die richtige Richtung. Positionen der Parteien: Die CDU m&ouml;chte abwarten, wie die Regeln sich in der Praxis bew&auml;hren. Aktuell strebe sie keine weiteren Ver&auml;nderungen an.Die SPD will b&uuml;rokratische Anforderungen m&ouml;glichst beschr&auml;nken. Sie ist f&uuml;r die freie Sammlung und das Erlauben von Unterschriftenlisten. Die bisherigen Erfahrungen auf bezirklicher Ebene sollen gepr&uuml;ft werden. Danach sei sie f&uuml;r weitere Gesetzes&auml;nderungen offen. Die Linkspartei.PDS sagt, sie sei entschiedene Bef&uuml;rworterIn direkter Demokratie. Weitere Schritte auf der Agenda seien niedrige Beteiligungsquoren, keine gesonderten Zustimmungsquoren, einfache und b&uuml;rgerfreundliche Verfahren, verbindliche B&uuml;rgerbeteiligung auch bei der Aufstellung der Bezirkshaushalte, ein bezirkliches Wahlrecht auch f&uuml;r Nicht-EU-B&uuml;rgerInnen und die M&ouml;glichkeit des Kumulieren und Panaschieren bei den BVV-Wahlen. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen halten viele Quoren immer noch f&uuml;r zu hoch. Beim B&uuml;rgerentscheid auf Bezirksebene wollen sie, damit Anliegen, die nur einen Kiez betreffen, erfolgreich abgestimmt werden k&ouml;nnen,&nbsp; das Quorum senken. Auf Landesebene ist die Partei bei Volksbegehren f&uuml;r die freie Sammlung und bei Volksentscheiden f&uuml;r eine hinreichende Information der Abstimmenden &uuml;ber den Gegenstand des Entscheids. Die FDP ist f&uuml;r ein sp&uuml;rbares Absenken der Quoren, die M&ouml;glichkeit des Kumulierens und Panaschierens auf bezirklicher und Landesebene und f&uuml;r eine Direktwahl des Bezirksb&uuml;rgermeisters. Informationsfreiheitsgesetz 2.&nbsp;Was wollen Sie tun, damit das Berliner Informationsfreiheitsgesetz (IFG) k&uuml;nftig verst&auml;rkt in Anspruch genommen werden kann? Position der Humanistischen Union: Die Humanistische Union steht f&uuml;r eine selbstbewusste B&uuml;rgergesellschaft die der &ouml;ffentlichen Verwaltung auf Augenh&ouml;he gegen&uuml;ber steht. Sie sieht die B&uuml;rgerschaft als Souver&auml;n in der Demokratie und fordert deshalb eine weitest m&ouml;gliche Transparenz des gesamten Staates. Informationsfreiheitsgesetze sind hierzu ein wesentlicher Baustein, weil hier das Prinzip gilt: Alle Handlungen des Staates sind &ouml;ffentlich. Die in allen deutschen Informationsfreiheitsgesetzen pr&auml;sente Gegenposition, Entscheidungs- und Meinungsbildungsprozesse durch Ausnahmetatbest&auml;nde dem Transparenzprinzip zu entziehen, vertr&auml;gt sich nicht mit dem Demokratieverst&auml;ndnis der Humanistischen Union. Das Berliner IFG ist bei der Bev&ouml;lkerung und den MitarbeiterInnen der Verwaltung noch zu wenig bekannt. Neben der Information der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber das Gesetz muss deshalb eine Aufkl&auml;rungskampagne innerhalb der Verwaltung gestartet werden, um Widerst&auml;nde gegen die Aufgabe des Amtsgeheimnisses abzubauen. Die f&uuml;r IFG-Antr&auml;ge geltende Geb&uuml;hrenordnung erlaubt ma&szlig;volle Geb&uuml;hren. Sie verhindert jedoch nicht, dass bei unliebsamen Antr&auml;gen versucht werden kann, die Antragsteller durch &uuml;berh&ouml;hte Kosten abzuschrecken. Die Realisierung des Informationsanspruchs auf Grundlage des IFG ist sehr von der jeweiligen Beh&ouml;rdenleitung abh&auml;ngig. Die diesbez&uuml;glichen Defizite wurden im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens f&uuml;r die bereits in der R&uuml;ckschau erw&auml;hnte Schw&auml;chung des IFG wieder deutlich. Besonders &auml;rgerlich ist die ablehnende Haltung des Regierenden B&uuml;rgermeisters zu einem Antrag auf Einsicht in seinen offiziellen Terminkalender. Der Antrag wurde mit der klein karierten Begr&uuml;ndung abgelehnt, bei dem Kalender handele es sich nicht um eine Akte im Sinne des IFG. Die Humanistische Union hofft diesbez&uuml;glich auf die Entwicklungsf&auml;higkeit des Demokratieverst&auml;ndnisses von Klaus Wowereit. Die CDU h&auml;lt die bestehenden Regelungen f&uuml;r ausreichend. Die SPD kann sich vorstellen, &uuml;berh&ouml;hte Geb&uuml;hren nach unten anzupassen. Allerdings: &#8222;Das gr&ouml;&szlig;te Hindernis (&#8230;): Die Lekt&uuml;re von Akten ist&#8230;eine m&uuml;hsame und langweilige Angelegenheit.&#8220; Aus Sicht der Linkspartei.PDS d&uuml;rfe der Geb&uuml;hrenkatalog keine H&uuml;rde f&uuml;r die Inanspruchnahme der Informationsfreiheit darstellen. Au&szlig;erdem wolle sie offensiv f&uuml;r das Gesetz werben. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen sind f&uuml;r eine anwenderfreundliche Geb&uuml;hrenstaffel und die Aufnahme der Informationsfreiheit in die Berliner Verfassung. Das IFG m&uuml;sse bei B&uuml;rgern und Verwaltung bekannter werden. Die Fraktion werde auch weiterhin gegen Bestrebungen der Verwaltung, den Auskunftsanspruch zu beschr&auml;nken, arbeiten. Auch die FDP spricht sich f&uuml;r geringere Geb&uuml;hren, ein &Uuml;berpr&uuml;fen der Gr&uuml;nde f&uuml;r ein Ablehnen der Akteneinsicht und eine verst&auml;rkte Information der Berliner &uuml;ber das IFG aus. B&uuml;rgerschaftliches Engagement 3.&nbsp;Mit welchen Ma&szlig;nahmen wollen Sie b&uuml;rgerschaftliches Engagement st&auml;rken? Bitte nennen Sie maximal drei Punkte. Position der Humanistischen Union: Aus Sicht der Humanistischen Union ist b&uuml;rgerschaftliches Engagement unverzichtbar f&uuml;r eine lebendige Demokratie. Von politischer Seite ist zu erwarten, dass sie b&uuml;rgerschaftliches Engagement anerkennt, f&ouml;rdert und in Entscheidungen einbezieht. Der Staat kann die Zivilgesellschaft nicht ersetzen, aber er kann die Rahmenbedingungen verbessern. Dazu geh&ouml;ren ein umfassender Versicherungsschutz, Qualifikationsm&ouml;glichkeiten, Aufwandsentsch&auml;digungen und Verg&uuml;nstigungen (zum Beispiel im Rahmen eines Ehrenamtspasses). Ebenso muss das Steuerrecht so ge&auml;ndert werden, dass sich ehrenamtliches Engagement auch f&uuml;r Menschen mit einem geringen oder keinem Einkommen lohnt. Bereits w&auml;hrend der Schulzeit sollte das b&uuml;rgerschaftliche Engagement gef&ouml;rdert werden. Damit das Ehrenamt in Berlin pr&auml;senter wird, sind die Erfahrungen des Quartiermanagement zu nutzen, ein Freiwilligenstrukturatlas zu erstellen und eine Ehrenamtskampagne nach dem hessischen Vorbild durchzuf&uuml;hren. Positionen der Parteien: Die CDU will die M&ouml;glichkeiten der finanziellen Aufwandsentsch&auml;digung f&uuml;r Helfer im ehrenamtlichen Bereich verbessern, den Freiwilligen Polizeidienst wieder einf&uuml;hren und, nach dem Vorbild Hessens, eine Ehrenamtskampagne machen. Die SPD will die positiven Erfahrungen des Quartiersmanagements nutzen, F&ouml;rderinstrumente zur Unterst&uuml;tzung ehrenamtlicher T&auml;tigkeit im Kulturbereich entwickeln und B&uuml;rger auf kommunaler Ebene st&auml;rker an Entscheidungen beteiligen. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen wollen die Beteiligungsm&ouml;glichkeiten und -rechte der Menschen in allen Bereichen st&auml;rken und daf&uuml;r hinderliche B&uuml;rokratie abbauen. Au&szlig;erdem wollen sie die Infrastruktur f&uuml;r freiwilliges Engagement weiterentwickeln und ehrenamtliches Engagement Jugendlicher und Freiwilligendienste bereits in der Schule unterst&uuml;tzen. F&uuml;r die Linkspartei.PDS sei die Teilhabe beziehungsweise Alleinverantwortung der Einwohner an der Planung, Entscheidung und Realisierung der &ouml;ffentlichen Angelegenheiten ma&szlig;geblich. Sie unterst&uuml;tze einen Freiwilligenstrukturatlas, bei dem Interessierte einfach sehen k&ouml;nnten, wo sie sich engagieren k&ouml;nnten. Au&szlig;erdem sei sie f&uuml;r eine nachhaltige Sicherung und Ausbau der bestehenden Unterst&uuml;tzungsstrukturen der Freiwilligenarbeit und B&uuml;rgerbeteiligung. Die FDP will die versicherungstechnische Situation verbessern und direktdemokratische Elemente auf Bundesebene einf&uuml;hren. Ethikunterricht 4.&nbsp;Wie stehen Sie zur Einf&uuml;hrung des (religi&ouml;s und weltanschaulich neutralen) Schulfaches &#8222;Ethik&#8220; und welche &Auml;nderungen fordern Sie gegebenenfalls? Position der Humanistischen Union: Die Humanistische Union begr&uuml;&szlig;t die Einf&uuml;hrung des religi&ouml;s und weltanschaulich neutralen Faches f&uuml;r alle Sch&uuml;lerInnen. Im multireligi&ouml;sen und gr&ouml;&szlig;tenteils konfessionslosen Berlin ist dies das bessere Modell. Den von den Kirchen geforderte staatliche Religionsunterricht, der nur einige Gruppen privilegieren und die Aufgaben von Staat und Kirche vermengen w&uuml;rde, lehnt die Humanistische Union als die schlechtere Alternative ab. Die konkrete Ausgestaltung des Faches begleitet die Humanistische Union zusammen mit dem &#8222;Forum gemeinsames Wertefach&#8220; jedoch kritisch: Die Humanistische Union will, dass in dem neuen Fach neben Philosophie auch Religionswissenschaft, interkulturelles Lernen und Menschenrechtsbildung ihren festen Platz haben. Au&szlig;erdem muss eine ad&auml;quate Ausbildung der LehrerInnen gew&auml;hrleistet werden. Besorgt ist die Humanistische Union &uuml;ber die Wirkung des Staatskirchenvertrages mit der evangelischen Kirche auf das neue Fach. Darin hat sich Berlin ohne Not verpflichtet, das neue Fach niemals in den unteren Klassenstufen anzubieten. Zudem soll es gemeinsame Unterrichtsphasen mit dem konfessionellen Religionsunterricht geben. Die Vermengung eines allgemeinen Unterrichts mit einem Bekenntnisunterricht verst&ouml;&szlig;t nach Auffassung der Humanistische Union gegen die Religionsfreiheit. Positionen der Parteien: Die CDU hat keine Einw&auml;nde gegen ein solches Schulfach. &Uuml;ber die Lerninhalte m&uuml;sse noch kr&auml;ftig gestritten werden. &#8222;Religion &#8211; Ethik\/Philosophie&#8220; m&uuml;sse ein ordentliches Wahlpflichtfach sein. Die SPD &#8222;ist eindeutig f&uuml;r ein solches Schulfach&#8220;. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen bef&uuml;rworten ein verbindliches Unterrichtsfach, in dem sich alle Sch&uuml;lerInnen gemeinsam mit Fragen des Zusammenlebens in unserer vielf&auml;ltigen Gesellschaft auseinandersetzen. &Auml;nderungsbedarf sehen sie bei der Ausbildung der LehrerInnen. Diese m&uuml;ssten bef&auml;higt werden, fair, kompetent und objektiv mit der religi&ouml;s-weltanschaulichen Vielfalt im Unterricht umzugehen. Die Linkspartei.PDS sagt, sie habe ein f&uuml;r alle Sch&uuml;lerInnen verbindliches religi&ouml;s und weltanschaulich neutrales Fach stets unterst&uuml;tzt und ma&szlig;geblich zur Einf&uuml;hrung des Faches &#8222;Ethik&#8220; beigetragen. Sie lege in diesem Fach besonderen Wert auf die Aspekte interkultureller Bildung. Das solle sich auch im Namen zeigen. Handlungsbedarf sehe die Linkspartei in der qualitativ anspruchsvollen Umsetzung des Faches und der Qualifizierung der Lehrkr&auml;fte. Die FDP ist f&uuml;r ein Wahlpflichtfach Religion\/Ethik. Ein undifferenziertes Einheitsfach Ethik werde dagegen von ihr abgelehnt. Bildungschancen 5.&nbsp;Was wollen Sie tun, um die Bildungschancen von sozial benachteiligten Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern und Kindern mit Sprachdefiziten zu verbessern? Bitte nennen Sie maximal drei Punkte. Position der Humanistischen Union: Die F&ouml;rderung von Bildungschancen ist f&uuml;r die Humanistische Union ein essentieller Bestandteil der sozialen Rechte. Die PISA-Studien haben gezeigt, dass der Bildungserfolg in Deutschland wie in kaum einem anderen Land von der sozialen Herkunft bestimmt wird. Deshalb fordert die Humanistische Union eine Umstrukturierung der bundesdeutschen Schule hin zu den Schulen der PISA-Gewinnerl&auml;ndern, bei denen Bildungsqualit&auml;t und soziale Gerechtigkeit kein Widerspruch sind.&nbsp; Dazu geh&ouml;rt der Ausbau von Ganztagsschulen, l&auml;ngeres gemeinsames Lernen und ein anderes Lernen. Statt soziale Nachteile zu versch&auml;rfen m&uuml;ssen benachteiligte Kinder gezielt gef&ouml;rdert werden. Positionen der Parteien: Zentral f&uuml;r SPD, CDU, Linkspartei.PDS, B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen ist f&uuml;r Kinder bereits in der Kita das Erlernen der deutschen Sprache. Das soll mit verschiedenen Ma&szlig;nahmen geschehen. Oft fordern die Parteien auch eine Ganztagsschule. F&uuml;r die CDU ist das Erlernen der deutschen Sprache die zentrale Voraussetzung f&uuml;r einen erfolgreichen Lebensweg. Deshalb m&uuml;sse die Sprachkompetenz, auch mit verbindlichen Angeboten au&szlig;erhalb der Schulzeit, gef&ouml;rdert werden. Angebote von Ganztagsschulen sollten in Problemgebieten konzentriert und die Trennung zwischen Schule und Jugendhilfe aufgehoben werden. Sozialp&auml;dagogInnen und PsychologInnen geh&ouml;rten an die Schule. Die SPD m&ouml;chte Sprachdefizite bereits in der Kita beheben und Elternsprachkurse anbieten. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen wollen mit der Sprachf&ouml;rderung, wenn ein Jahr vor der Einschulung Sprachdefizite festgestellt werden, bereits in der Kita beginnen. Sie fordert den kostenlosen Kitabesuch f&uuml;r Kinder aus sozial schwachen Familien. Langfristig strebe B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen eine kostenfreie Kita f&uuml;r alle an. Ein erster Schritt sei ein kostenfreies Jahr vor dem Schulbeginn. Au&szlig;erdem will B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen die Qualit&auml;t der Schulen steigern und ein l&auml;ngeres gemeinsames Lernen f&ouml;rdern. Ganztagsschulen sollten ausgebaut und Eltern, Initiativen und Projekte st&auml;rker in die Schule einbezogen werden. In sozial benachteiligten Nachbarschaften sollten Schulen zus&auml;tzliche Personalmittel f&uuml;r eine attraktive Profilbildung erhalten. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen wollen ein F&uuml;nftel der Mehreinnahmen des Landes in den Bildungsbereich investieren.&nbsp; Die Linkspartei.PDS ist f&uuml;r eine fr&uuml;he vorschulische Sprachf&ouml;rderung; vor allem in den Kitas. Dies werde durch die Einf&uuml;hrung eines kostenfreien letzten Kitajahres ab 2007 unterst&uuml;tzt. &#8222;Deutsch als Zweitsprache&#8220; sollte in der Ausbildung von LehrerInnen ein gr&ouml;&szlig;eres Gewicht gegeben werden. Die Angebote von Sprachkursen f&uuml;r Eltern mit Migrationshintergrund sollten beibehalten und ausgeweitet werden. Au&szlig;erdem m&uuml;ssten mehr P&auml;dagogInnen, f&uuml;r die Deutsch nicht ihre Muttersprache ist, ausgebildet und eingestellt werden. Die FDP ist f&uuml;r eine verpflichtende Startklasse und gut betreute Ganztagsschulen. Gesellschaftliche Teilhabe 6.&nbsp;Wie wollen Sie die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund verbessern? Bitte nennen Sie maximal drei Punkte. Position der Humanistischen Union: F&uuml;r die Humanistische Union ist neben der Bildung die rechtlich-politische Teilhabe wichtig. Deshalb sollen bei Wahlen und bei direktdemokratischen Abstimmungen m&ouml;glichst alle dauerhaft hier Lebenden mitbestimmen d&uuml;rfen. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen sich die Verwaltungen st&auml;rker f&uuml;r Menschen mit Migrationshintergrund &ouml;ffnen. Sie m&uuml;ssen mehr MigrantInnen einstellen. Positionen der Parteien: Aus Sicht der CDU ist eine Lohnarbeit zentral f&uuml;r die gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb m&uuml;ssten Menschen in den Arbeitsmarkt integriert werden. MigrantInnen seien in verpflichtenden Integrationskursen sprachlich und im Hinblick auf die deutsche Werte- und Gesellschaftsordnung zu schulen. Wer sich dem entziehe, m&uuml;sse mit Sanktionen rechnen. Der Bezug von Kindergeld sollte f&uuml;r alle BerlinerInnen an den Nachweis des Schulbesuchs gekoppelt werden. An den Berliner Schulen und Kinderg&auml;rten sollte ausschlie&szlig;lich Deutsch gesprochen werden. Die CDU fordert nach Vollendung des vierten Lebensjahres f&uuml;r alle Kinder einen Sprachtest. Daraus resultierend sei eine verbindliche Vorschulsprachf&ouml;rderung anzubieten. Schulen mit hohem Ausl&auml;nderanteil seien finanziell und personell so auszustatten, dass sie entsprechende Sprachangebote bereitstellen k&ouml;nnten. F&uuml;r die SPD stehe Bildung im Vordergrund. Das Bewusstsein der MigrantInnen f&uuml;r Schul- und Berufsabschl&uuml;sse m&uuml;sse verst&auml;rkt werden. Au&szlig;erdem ist die SPD, wenn so die Integrationsbereitschaft gest&auml;rkt werden k&ouml;nne, f&uuml;r eine Bleiberechtsregel. Auch f&uuml;r B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen ist Bildung der Schl&uuml;ssel zur Integration. Neben den bereits in der vorherigen Antwort genannten Ma&szlig;nahmen will sie mehr interkulturell geschultes Personal an Kitas und Schulen, mehr Sprachf&ouml;rderung (auch f&uuml;r Eltern) und eine gezielte Beteiligung von MigrantInnen an der Bildung ihrer Kinder. Die rechtliche Teilhabe soll durch Verbesserungen im aufenthaltsrechtlichen Status und das F&ouml;rdern von Einb&uuml;rgerungen gest&auml;rkt werden. Langfristig strebe sie ein Kommunalwahlrecht f&uuml;r Nicht-EU-B&uuml;rger an. Bis dahin werde sie Migrantenbeir&auml;te durch direkte Wahl, Antrags- und Anh&ouml;rungsrechte in der BVV st&auml;rken. Die interkulturelle Kompetenz der Verwaltung m&uuml;sse gest&auml;rkt und mehr Menschen mit Migrationshintergrund eingestellt werden. Berlin brauche ein &uuml;berzeugendes Leitbild f&uuml;r Integration. Sie fordern eine Senatsverwaltung f&uuml;r Integration, in die langfristig auch Aufgaben eingegliedert werden, die derzeit von der Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde &uuml;bernommen w&uuml;rden. Die in ihrer derzeitigen Form integrationsfeindliche Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde wollen sie durch dezentrale B&uuml;ros ersetzen. Die FDP nennt als wichtigste und einzige Ma&szlig;nahme den Abbau von Sprachdefiziten. Die Linkspartei.PDS will das bezirkliche Wahlrecht auf Nicht-EU-B&uuml;rger erweitern, bestehende Beir&auml;te und Gremien verbindlich in die Entscheidungsvorbereitungen einbeziehen und alle Projekte, die sich der Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund widmen, f&ouml;rdern. Sie will konsequent die M&ouml;glichkeiten des Landes hinsichtlich einer erleichterten Einb&uuml;rgerung nutzen und mehr MigrantInnen in den &Ouml;ffentlichen Dienst einstellen. Integrationsperspektiven 7.&nbsp;Wie wollen Sie Fl&uuml;chtlingen, insbesondere langj&auml;hrig Geduldeten, eine Integrationsperspektive bieten?&nbsp; Bitte nennen Sie maximal drei Punkte. Position der Humanistischen Union: Die Humanistische Union ist f&uuml;r eine Bleiberechtsregelung f&uuml;r langj&auml;hrig Geduldete. Die gr&ouml;&szlig;ten Hindernisse f&uuml;r eine Integration sind aufenthaltsrechtliche Unsicherheit, Arbeits- und Ausbildungsverbote. Berlin muss sich im Bundesrat und auf der Innenministerkonferenz f&uuml;r eine Regel einsetzen, die Geduldeten eine Zukunftsperspektive er&ouml;ffnet. Zudem m&uuml;ssen die Spielr&auml;ume des Aufenthaltsgesetzesgesetzes offensiv im Sinn der Betroffenen genutzt werden. Die Entscheidungen der H&auml;rtefallkommission m&uuml;ssen vom Innensenator beachtet werden. Positionen der Parteien: Die CDU h&auml;lt Integrationsanstrengungen f&uuml;r Ausl&auml;nderInnen, die kein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland erhalten k&ouml;nnen, wie abgelehnte AsylbewerberInnen und Fl&uuml;chtlinge, f&uuml;r falsch. Hier sei das geltende Ausl&auml;nderrecht konsequent durchzusetzen. Alles, was den Aufenthalt faktisch verfestige und ein sp&auml;teres Verlassen Deutschlands erschwere, sei zu unterlassen. Neben der zwangsweisen Aufenthaltsbeendigung sei noch einmal ein Programm f&uuml;r eine freiwillige R&uuml;ckkehr in das Heimatland aufzulegen. Die SPD verweist in ihrer Antwort darauf, dass das Asylgesetz nur bundeseinheitlich ge&auml;ndert werden k&ouml;nne. Verfahren sollten in ein bis zwei Jahren beendet werden. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen sprechen sich im Namen der Fl&uuml;chtlinge f&uuml;r ein offensives Nutzen der mit dem Zuwanderungsgesetz erweiterten aufenthaltsrechtlichen Spielr&auml;ume des Landes aus. Abschiebedrohungen, Arbeits- und Ausbildungsverbote m&uuml;ssten vermieden werden. Der Senat m&uuml;sse sich im Bund offensiv f&uuml;r eine Bleiberechtsregelung f&uuml;r langj&auml;hrig Geduldete einsetzen und in Berlin entsprechend handeln. Die H&auml;rtefallkommission m&uuml;sse gest&auml;rkt werden. Denkbar sei, dass der Innensenator begr&uuml;nden m&uuml;sse, wenn er einem H&auml;rtefallersuchen nicht nachkomme. Die Linkspartei.PDS sagt, sie setze sich, &uuml;ber die Landesebene, weiterhin f&uuml;r eine bundesweite gesetzliche Bleiberechtsregelung und f&uuml;r eine weitgehende Aussch&ouml;pfung bestehender Ermessenspielr&auml;ume, mit dem Ziel einer aufenthaltsrechtlichen Absicherung, ein. Au&szlig;erdem sei sie f&uuml;r eine gro&szlig;z&uuml;gigere Erteilung von Arbeitserlaubnissen. Die FDP ist f&uuml;r eine Stichtagsregel. Au&szlig;erdem sollen AsylbewerberInnen bereits w&auml;hrend des Verfahrens arbeiten d&uuml;rfen.","og_url":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/category\/wahl-2011\/wahlpruefsteine\/demokratie-und-teilhabe\/","og_site_name":"HU Berlin-Brandenburg","twitter_card":"summary_large_image","schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"CollectionPage","@id":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/category\/wahl-2011\/wahlpruefsteine\/demokratie-und-teilhabe\/","url":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/category\/wahl-2011\/wahlpruefsteine\/demokratie-und-teilhabe\/","name":"Demokratie und Teilhabe Archive - HU Berlin-Brandenburg","isPartOf":{"@id":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/#website"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/category\/wahl-2011\/wahlpruefsteine\/demokratie-und-teilhabe\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/category\/wahl-2011\/wahlpruefsteine\/demokratie-und-teilhabe\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Wahl 2011","item":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/category\/wahl-2011\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Wahlpr\u00fcfsteine","item":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/category\/wahl-2011\/wahlpruefsteine\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Demokratie und Teilhabe"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/","name":"HU Berlin-Brandenburg","description":"Eine weitere HU Network Website","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories\/70","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories"}],"about":[{"href":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/taxonomies\/category"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories\/52"}],"wp:post_type":[{"href":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/presse?categories=70"},{"href":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/termin?categories=70"},{"href":"https:\/\/berlin.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/thema?categories=70"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}